Shop Mobile More Submit  Join Login
About Literature / Professional Official Beta Tester Beau Cyphre is Geronimo, The Dark, Keoma LewisGermany Groups :iconpreciousredrose: PreciousRedRose
 
Recent Activity
Deviant for 7 Years
1 Day Premium Membership
Statistics 4,721 Deviations 33,135 Comments 161,701 Pageviews

Newest Deviations

The Max


Flash Player 8 is required to view SitBack. Get the latest version of Flash Player.
"When they tell me 2 walk a straight line
I put on crooked shoes
When they tell me that I can't live 4ever
I pay some overdues
When they start making up a crazy rule
That's when I break a back, cuz
When I go, I go, I go 2 the max"

Prince & The New Power Generation, THE MAX


The Max is about the best of all my favourites, pictures so stunning that I'm wondering how anyone can be able to capture this beauty.

Random from Street Lights - Best Of Girl Photography

Random Favourites

Watchers

Visitors

Donate

BeauCyphre has started a donation pool!
498 / 8,000
If you're a writer, you need to be a method actor first. If you wanna get in really deep, you must be able to forget yourself and let go totally. Then your stories become intense, and whatever happens there is the magic of wonderland.
So whenever you find one of my stories that seems to offend you, be aware that I'm never ever in control. And if you want to know me, just read my diary.

If you're interested in supporting my art, this is the place to go. So thank you for everything you like to give!

Somehow all my art became a crime, and I'm far from being mainstream. But if all art really becomes independent, I'm on the right track now, and I love living in the wilderness.


***

If art's a crime, then crime could be a new form of art.
If a crime feels like art and GOD is by your side - who's 2 blame?
THE ART CRIMES: The revolution is NOW.

You must be logged in to donate.
:iconnishitokyogirl::iconausgetraeumt:

Activity


Mature Content Filter is On
(Contains: nudity, sexual themes and strong language)
Nur noch du
...und andere Lippenbekenntnisse


* Geschichten und Eskalationen von Beau Cyphre *


Nur noch du

Für Nathalie


Zu lange schon habe ich sie warten lassen.
Zu lange schon habe ich mich beherrscht, meine Gedanken und Gefühle unterdrückt, in Zaum gehalten, mich über die Maßen kontrolliert - mit dem Effekt, dass meine Lust auf sie, meine Gier nach ihr immer größer geworden ist, aufgestaut ohne Ende und bereit, an der schwächsten Stelle durchzubrechen, zu explodieren und die ganze Landschaft meiner wilden Träume zu überschwemmen.
Nun ist sie reif, und ich kann nicht mehr. Ich kann mich nicht mehr zurückhalten, kann mir nicht weiter selbst Gewalt antun, sondern muss meiner Natur, muss meiner Gier folgen und sie nehmen, immer wieder, hart und schnell und stundenlang. Ich muss sie ficken, bis sie wund ist, bis sie schreit unter mir, und wenn ich sie gezeichnet habe mit meinem Samen, will ich sie über mir haben, sie auslecken und ablecken, bis ich nur noch sie schmecken, nur noch sie riechen, nur noch an sie denken kann.

Mar 31, 2007 9:29 pm in Oz




Der Tanz

Danke für den Traum, kleine Wildkatze!


Licht und Bewegung werden eins, als ich meinen Körper in der Musik fließen lasse. Irgendwann war der Zeitpunkt gekommen, als ich meinen Atem nur noch wie kühles Wasser durch meine Lungen und mein Adersystem strömen spürte, und der Bass breitete sich über meine Magengrube in jeden Winkel meines Körpers aus.
Die anderen auf der Tanzfläche nahm ich nur noch am Rande und fast wie meinen eigenen Körper wahr, und mein Denken setzte in dem Moment völlig aus, als das Stroboskoplicht meine Umrisse auszulöschen begann. Bewegung war Tanz, und der Tanz war Religion für mich. Ich fühlte mich wie ein Tier, und jede Bewegung war Ausdruck meiner Lebendigkeit, meiner Lust zu leben.

Als ich in die Nacht hinaustrat, hatte ich den starken Drang, etwas zu tun, das ich noch nie getan hatte, und ich schaute mich um, fast, als ob es Tag wäre. Ich lächelte, als ich seinen Geruch wahrnahm. Ich spürte seine Blicke, noch bevor ich ihm in die Augen sah und das Gleiche darin entdeckte wie er in meinen. Es gab keine Notwendigkeit zu sprechen.
Ich knöpfte seine Hose auf, während er an der Kühlerhaube eines Wagens lehnte, und es gefiel ihm, dass ich nicht zögerte. Ich spürte seine feuchten Lippen an meinem Hals und stöhnte leise auf, als ich mich auf ihn setzte. Ich war so nass, dass er wie von selbst in mich eindrang.
Unsere Bewegungen waren heftig, doch völlig im Gleichklang; ich stieß ihn genauso sehr wie er mich, und während meine Lust immer intensiver wurde, nahm ich im gleichen Augenblick, als ich das Pulsieren seines Blutes in der Halsbeuge sehen konnte, einen einzigen bewussten Impuls wahr, der sich als Gedanke hätte manifestieren können, wenn meine instinktive Handlung nicht schneller gewesen wäre: Beute schmeckt dann am besten, wenn sie am lebendigsten ist.




Das Weihnachtsgeschenk


Er ertappte sich immer häufiger dabei, dass er sie auf diese bestimmte Weise ansah. Ihr Gesicht war ebenmäßig, fein geschnitten; der Ausdruck ihrer braunen Augen voller Wärme, die vollen Lippen sanft geschwungen, im Licht der Schaufenster feucht glänzend - ein einziges sinnliches Versprechen für später. Ihr langes dunkles Haar fiel glatt über ihre Schultern; ein geschmeidiger, duftender Vorhang, mit dem sie schon oft seine nackte Haut bedeckt und auf unwiderstehliche Weise gestreichelt hatte.
Er wandte den Blick ab, als er auf einmal das Gefühl hatte, dass sie seine Gedanken so deutlich und klar sehen konnte wie er das provozierende Lächeln in ihrem Gesicht.
"Du hast doch was!" sagte sie lachend, und er spürte, wie ihm trotz der vorweihnachtlichen Kälte in den Straßen heiß wurde. Er schüttelte den Kopf und wollte ablenken, suchte übertrieben eifrig nach den Wagenschlüsseln, als sie ihn mit dem feinen Wildleder ihrer Handschuhe sanft an der Wange berührte und nicht zuließ, dass sein Blick abirren konnte.
"Sag es mir!" Er suchte nach Worten, doch er brachte angesichts ihrer makellosen Schönheit keinen Laut über die Lippen.
"Sag, was es ist! Sag mir, was du dir wünschst. Ich will es wissen."

Zwei Wochen waren sie nun zusammen. Eine kurze Zeit, in der so vieles geschehen war, in der sie ihn immer wieder überraschte und in der sie ihm so vieles gezeigt hatte. Und obwohl sie ihn in beinahe jeder Hinsicht glücklich zu machen verstand, fehlte doch etwas, ein winziges Mosaiksteinchen, das im Verlauf der vergangenen Tage immense Bedeutung für ihn anzunehmen schien.
"Ich möchte dich darum bitten, dass du ein einziges Mal vor mir kniest."
Er konnte seine eigene Stimme kaum zuordnen, so leise hatte er gesprochen, aber sie hatte jedes Wort verstanden. Sie schaute ihn mit diesem unergründlichen Lächeln, das ihn jedes Mal so sehr verunsicherte, aufmerksam an. Mit ihrer Hand strich sie ihm sanft durchs Haar, und vorbei eilende Passanten beobachteten sie verstohlen.
"Ist das alles, was du dir wünschst? Du weißt, dass sich dann vieles zwischen uns ändern wird."
Er nickte, und es gelang ihm nur mit viel Mühe, das aufsteigende diabolische Grinsen in ein dankbares Lächeln zu verwandeln.




Beute

Thank U, sister!
Dein heißes Vorspiel hatte ein heißes Nachspiel - und alles, was dazwischen liegt, alles über den Traum des Freibeuters liest du hier.



Zuerst hatte ich den Traum. Den Traum hatte ich schon lange, bevor ich die Insel am Horizont sichtete - lange, bevor ich Lilith das erste Mal begegnete und feststellte, dass sie dem Mädchen aus meinem Traum wie aus dem Gesicht geschnitten war.
Aber alles begann mit dem Traum, und der Traum war so machtvoll, dass ich nicht wusste, dass ich träumte.
In meinem Traum hatte ich das mit ihr gemacht, was ich oft mit Frauen mache, wenn sie mir gefallen: Ich nehme sie, und ich nehme sie so, dass sie es niemals vergessen.
Aber ich konnte diesen einen Traum niemals vergessen, und so fühlt es sich für immer so an, als würde es wieder geschehen - jedes Mal, wenn ich daran denke, jedes Mal, wenn ich sie wieder vor mir sehe.

Ich greife nach ihr, mitten auf dem Markt. Sie ist sehr jung, und sie hat etwas Wildes in ihren Augen.
Sie hat keine Angst, und das reizt mich. Es fordert mich.
Sie wird Angst haben, noch bevor eine Stunde vorüber ist.
Aber noch viel mehr wird sie es genießen.

Ihr Körper ist dafür gemacht, dass ich mich an ihm berausche, und ich habe vom ersten Augenblick an unbändige Lust auf sie.
"Komm mit mir!"
Sie versucht, sich meinem Griff zu entziehen, ihre Augen funkeln.
"Nein...", sagt sie, aber ich sehe etwas anderes direkt hinter dem Zorn in ihren Augen, und ich packe sie fester am Oberarm und ziehe sie neben mir her, direkt auf die Taverne zu.
In der Taverne ist es dunkel, die Gesichter verschwimmen, spielen keine Rolle.
Ich spüre die Treppe unter meinen Füßen, ihr warmes Fleisch unter dem Griff meiner Finger. Ich werfe sie auf das Bett, sobald wir im Zimmer angekommen sind, schlage mit einer Hand ihre Röcke hoch.
Sie tritt nach mir. Sie schreit und flucht, und ich habe es erwartet. Ich lache, während ich meine Hose öffne, und ich lache noch mehr, als ich den Ausdruck in ihren Augen bemerke, sobald sie mich nackt sieht.
"Ich werde dir nicht weh tun. Aber halt still!"
Sie ist nass zwischen den Beinen, und sie schaut ungläubig, als ich ihren Saft von meinen Fingern lecke. Ihr Geschmack sagt mir zu, und ich vergrabe mein Gesicht zwischen ihren Beinen. Sie zappelt, sie schreit, sie reißt an meinen Haaren - aber ihr Widerstand wird schwächer unter meiner Zunge, und ich liebe es, sie vorzubereiten.


(..... editiert ....)


Ich stöhne vor Schmerz auf und spüre ihre Hand fest um meinen Schwanz. Sie massiert mich, reizt mich, provoziert mich - und nun nimmt sie mich tief in den Mund. Sie ist oben, und ich sehe ihr in die Augen, Triumph in ihrem Blick. Ja, ich bin sicher, dass sie mir alles rausholen kann, wenn sie so weiter macht, und sie wird es auch tun - und ich frage mich, ob ich überhaupt noch etwas anderes will.
Schon aus Prinzip!
Ich muss mich nicht sonderlich anstrengen...doch da beißt sie leicht zu!
Und schon verschwimmen die Dinge wieder, ich kann nicht klar sehen, weiß nicht, was passiert ist, was ich getan habe - doch nun ist sie unter mir, und sie überkreuzt ihre Beine hinter meinem Rücken, küsst mich heiß, während ich nicht aufhören kann, niemals mehr aufhören kann...




Sommerhitze

Für Keo


Einfach nur daliegen und fühlen, wie die Wassertropfen von der Haut perlen, kitzelnd an den Beinen hinunterlaufen und mein Handtuch nässen.
Auf dem Bauch liegen und vor mich hin träumen, den Stimmen lauschen...

Zwei Männer gehen vorbei, geben sich lässig.
Ob sie mich anschauen?
Ob sie auf meine Beine, auf meinen Hintern schauen?
Ganz sicher tun sie das!

Ich lächle, und als sich der eine umdreht, sehe ich ihm direkt in die Augen und grinse ihn frech an.
Ich genieße es, wie er errötet und in Gedanken zu sabbern anfängt.
Was er wohl am liebsten mit mir tun würde?
Ich atme seufzend ein und räkle mich auf dem Handtuch.

Ein heißes Gefühl von Macht, es ihm zu verwehren!




Mehr als nur Augen  


Am Anfang war es einfach nur seltsam.
Sicher, wir sind gut befreundet, wissen sehr viel voneinander und es gibt wenig, dessen ich mich vor ihr schämen müsste.
Aber die Situation war trotzdem ungewöhnlich.

Den Film hatte ich ihr ausgesucht, weil ich neugierig war, ob sie darauf genauso stark reagiert wie ich - aber die Idee, dabei mit einem Fremden zu telefonieren und sich zusätzlich von seiner Stimme aufgeilen zu lassen, hatte sie (ich wurde dabei den Verdacht nicht los, dass sie es mal wieder darauf anlegte, mich provozieren zu wollen).

Sie hatte es noch nie so ausgiebig in meiner Anwesenheit getan, und als sie ihn in der Leitung hatte, war schnell klar, dass sie ihm nichts vorspielte. Genau davon ging ich erst aus, und vielleicht war ich ja deswegen neugierig und sie so erpicht darauf, es in meinem Beisein mit ihm zu treiben?
Ich konnte (und wollte) mich jedenfalls bald nicht mehr auf den Film konzentrieren. Körperliche Erregung steckt an, und ihr machte es riesigen Spaß, sich vor meinen Augen gehen zu lassen.
Sie weiß, wie sie wirkt, aber der Gedanke, dass sie diesmal auch mit mir spielte, kam mir erst hinterher. Das Geschehen zog mich zu sehr in seinen Bann, und mit einem Mal war ich mehr als nur Augen: Ich konnte nicht nur sehen, sondern auch intensiv fühlen, und es war einfach nicht mehr möglich, mir keine Entspannung zu verschaffen - und so tat ich es das erste Mal in ihrem Beisein. Das Glitzern in ihren Augen verriet mir, dass sie an mehr als einer Front einen Sieg verbucht hatte.




Engel und Teufel

Louis Cyphre: Danke für das Sample aus "The Manhattan Diaries"


Euer Schlafzimmer war in das Licht von gut einem Dutzend Kerzen getaucht, und das leichte Flackern ließ meine Haut aussehen wie Gold.
Obwohl es angenehm warm war, stellten sich meine Brustwarzen bereits auf, als ich das Zimmer betrat: Das berauschend-sinnliche Aroma der Duftlampe, die leise Musik und die unverkennbare Stimme ("Turn the lights off, strike a candle. No one I've ever, knows how 2 handle my body..") schufen gemeinsam mit dem Lichterspiel die Atmosphäre eines Tempels, und während du mich wie ein Engel angelächelt und auf die Stirn geküsst hast, verband mir der Teufel die Augen und küsste mich sanft in den Nacken.
Die Fesselung ging behutsam vonstatten, nichts tat mir weh, und das Festzurren der Handgelenke war wie ein Streicheln; das Anbinden der Fußgelenke wurde von zarten Küssen auf die Knöchel und eurem lustvollen, leisen Lachen begleitet.
Doch um mich war vollkommene Dunkelheit, durch die Augenbinde konnte ich nicht den leichtesten Schimmer von Kerzenlicht sehen, und auf einmal kam mir etwas aus den Diaries in den Sinn:


(..... editiert ....)


"Ruhig, bleib ruhig!" hörte ich seine Stimme leise an meinem Ohr, hypnotisch flüsternd, der Musik angepasst ("2 night we video. No one will ever know. We'll erase the naughty bits. I'll show my.... if U show your..."), beinahe im Einklang mit diesem unglaublich schönen Gesang. "Stell dir das Licht vor, dann kannst du es sehen."
Da sah ich es durch die Augenbinde, denn es war nirgendwo als in meiner Seele, und während ich mir bewusst machte, dass ich nackt mit gespreizten Beinen auf ihrem Bett lag und mich kaum rühren konnte, verlor sich der warme Hauch seines Atems an meinem Ohr, und dann war ich allein.

Als ich die Küsse und die sanften Bisse spürte, wusste ich nicht, ob mich ein Engel oder der Teufel in Versuchung führen wollte. Doch vielleicht hatten sich in dieser Nacht Himmel und Hölle zusammen getan, um mir unendliche Lust zu bereiten.




Zwei Stunden


Er kam näher, und jetzt konnte sie ihn riechen. Kein unangenehmer, aber ein sehr männlicher, beinahe animalischer Geruch. Die kniende Haltung war wegen des Kissens nicht unangenehm, würde sie aber auf Dauer ermüden. Doch man hatte ihr ja gesagt, dass man für Abwechslung sorgen würde - je nachdem, was sie zuließe.
Sie hatte es noch nie vor Kameras getan, aber man hatte ihr versichert, dass die Kameras schon nach einer halben Stunde unsichtbar sein würden.
Es war eine sehr lukrative Mutprobe, und das Geld konnte sie gut gebrauchen. Es war unwahrscheinlich, dass man sie auf der Straße erkennen würde.
Ihre Gedanken rissen ab, als er sie an den Haaren packte und ihr entgegen keuchte, was er unbedingt loswerden musste.
Sie schloss die Augen, kurz bevor er in ihrem Gesicht explodierte. Nur der Erste sei ein Problem, hatten ihr die anderen Mädchen gesagt. Das Vögeln hatte ihr gefallen, aber das jetzt war anders. Sie wandte ihr Gesicht nach rechts, als sie den nächsten Kerl keuchen hörte.




Die Wahl

Inspiriert von einem lebendigen Bild. Merci, CORAZON!


Deinen oder den anderen würde ich wählen, hattest du mir gesagt, und ich hatte wenig Ahnung, wovon du sprichst, bis wir in dem billigen Pornokino mit angeschlossenen Videokabinen auf der Reeperbahn angekommen waren.
Die Kabine hatte gerade genug Platz für uns beide, und du hast mich schnell auf die Knie runter gedrückt und deine Hose auf gemacht, als ich schon Stöhnen aus der Nachbarkabine hörte. Es war eklig und erregend zugleich, als ich das Loch in der Kabinenwand sah.
"Wenn er ihn durch steckt, musst du wählen!", hast du mit einem gemeinen Grinsen im Gesicht gesagt, und anscheinend hatte der andere es gehört, denn schon stieß er seinen Steifen durch das Loch.
"Wichs ihn richtig hart, dass du deine Entscheidung besser treffen kannst!" Also rieb ich euch beide, dich mit links und ihn mit rechts, und es war schwer zu entscheiden, welcher Schwanz schöner war. Aber dann tat ich doch das, was mich selbst am meisten erstaunte, und als ich ihn tief in meinen Mund nahm, konnte ich in meiner Linken fühlen, wie sehr dir meine Wahl zusagte.




Autopilot

Für Josh, Louis und Silvia - merci!


Ein bisschen war es so, als ob ich es endlich könnte - als ob ich mich endlich selbst lecken könnte. Ich hatte immer davon geträumt, aber es war unmöglich, und jetzt, da ich sie schmecken konnte, stellte ich mir vor, ich würde es bei mir selbst tun, und ich musste lächeln, während sie unter meiner Zunge stöhnte. Ich konnte nicht glauben, dass es wirklich soweit gekommen war, dass es so schnell ging, aber das war Michaela, und das war ich, und ich konnte nicht genug von unserem Geschmack bekommen.
Josh hatte mal einen Spaß gemacht, anzüglich gegrinst und "Jaja, Freundinnen!" gesagt, als wir mal shoppen waren und uns ein bisschen zu innig umarmt hatten, und Michaela hatte mir zugeflüstert, dass ihm das wohl sicher gefallen würde, wenn wir soweit gehen würden, und wir hatten gekichert - und Josh war verlegen und hat schnell das Thema gewechselt. "Kleiner Wichser!" hab ich leise zu ihm gesagt, als wir weitergegangen sind, laut genug, dass Michaela es hören konnte, und als sie kurz danach weg musste, hatten wir uns wie immer zum Abschied geküsst, aber diesmal ein bisschen anders, länger, bewusster als sonst - und jetzt glaube ich, dass es nicht nur war, um Josh zu provozieren.
Ob sich mein Kitzler unter ihrer Zunge genauso anfühlen würde wie ihrer unter meiner? Ich wurde schneller, und ich war jetzt richtig nass, so nass und heiß wie sie, und ich fragte mich, ob ich kommen könnte, ohne mich selbst zu berühren - ob es möglich wäre, nur weil sie jetzt gleich...
Sie hielt sich in meinen Haaren fest und rieb sich jetzt wilder in meinem Gesicht, unkontrollierter, und Lecken war wie Wellenreiten, und ich bewegte mich mit ihr, tanzte mit ihr wie gestern im Club, als wir uns ansahen und beide wussten, dass es bald passieren musste und wir gar keine Wahl mehr hatten. Und ich glaube, ich war am Ende genauso schnell wie sie.




Der Käfig

Inspiriert durch "Doltschin - Die anderen Seiten der Wirklichkeit" von
Beau Cyphre - und nun Teil der Zähmung



Es war nicht dunkel im Raum, aber sie nahm außerhalb der Metallstäbe kaum etwas wahr. Das Licht war gedämpft, und es wurde nun nach und nach durch Kerzenlicht ersetzt, das lebendige Schatten an die Wände malte. Die Bässe der Musik spürte sie auf der Haut, und es war fast wie die Berührung der Hände, die ihren Rücken, ihre Brüste, ihr Gesicht, ihren Hintern streichelten und sie nun auch zwischen den Beinen prüften.
Ja, sie wollten wissen, spüren, erfahren, provozieren, dass sie feucht war, dass sie Lust auf diese Fremden außerhalb des Käfigs hatte, und es war nicht zu überhören, dass es tatsächlich so war. Sie hatte zu stöhnen begonnen, als die ersten Finger in sie eindrangen, und ihr leises Stöhnen reizte das männliche Glied noch mehr, das heiß und fordernd ihren Mund berührte, Einlass begehrte.
Würde sie den Mund für das Glied ihres Freundes öffnen, oder würde es ein Fremder sein, der sich ihr auf diese Weise auslieferte?


(..... editiert ....)


Es war nicht unbequem, sich nur noch mit einer Hand aufzustützen, um die andere für einen weiteren Schwanz frei zu haben, und ihn heftig zu wichsen und kurz darauf seine klebrige Ladung zwischen den Fingern zu haben, verlieh ihr ein Gefühl von Macht, das sie vorher noch nicht kannte.
Sie lächelte, als der pulsierende Schwanz des anderen aus ihrem Mund glitt, nass von ihrem Speichel und sich wild zuckend auf ihre Lippen ergoss, während weitere aus dem Dunkel kamen und über ihre Pobacken, ihren Rücken spritzten. Sie waren so schrecklich hilflos in ihrer Lust, und während sie das erste Mal kam, musste sie an die Schlangengrube denken, und wahrscheinlich hätte sie laut aufgelacht, wenn sie nicht in diesem Moment mit aller Kraft zugebissen hätte.

19. Mai 2007, 15:33 in Oz




Ferngesteuert


Ich konnte die Augen nicht von ihren Zeilen lassen, konnte kaum glauben, was ich da las. Ihre wilden Beschreibungen zogen mich dermaßen ins Geschehen, dass ich nicht nur meine Erregung nicht mehr unterdrücken konnte, sondern jedes Gefühl für Raum und Zeit vollkommen verlor. Doch ich widerstand dem Impuls, Hand an mich selbst zu legen, atmete tief ein und tat alles, alles...um es nicht zu tun.
Stattdessen bat ich sie, zu mir zu kommen.
Sie kam, und ich schaute sie an. Sie konnte es schon an meinen Augen sehen, und die Lust war in jeder Nuance meiner Stimme zu hören, als ich ihr die Geschichte vorlas.
Und während ich las, wurde die Lust zu Gier, und ich konnte ihre Hand zwischen meinen Beinen spüren, die meinen Schwanz durch die Jeans massierte, während ihre heißen Lippen mein Ohr streiften und mir das zuflüsterten, was ich schon wusste:
Ich würde niemals bis zum Ende kommen.

- Für N. -




Vielleicht...


Rede und Antwort zu stehen kann etwas sehr Aufregendes haben, und dass ich dazu noch wusste, dass ich Andreas' Erste in Sachen Cybersex sein würde, erregte mich nicht nur ein bisschen.
Andreas war süß, anständig, richtig zuvorkommend, und seine guten Manieren im Umgang mit mir im Chat hatten mir so gut gefallen, dass ich gar nicht lange zögerte, mit ihm weiter zu gehen.
Da mir seine Database-Beschreibung auch zugesagt hat und ich durch seine Job-Geschichte ein wenig neugierig auf ihn geworden bin, lohnte sich ein Versuch.

Ich ließ mich also von ihm befragen, aber nicht einfach so. Die Haltung, die ich dabei einnahm, kam ihm und mir sehr entgegen, und mit verbundenen Augen nackt vor ihm auf dem Boden kniend und seinen lüsternen Blicken ausgesetzt zu sein, während er mich die intimsten Dinge fragte, gefiel mir sehr. Es war schnell zu hören, wie sehr ihn meine offenen Antworten aufregten, und er befragte mich wirklich zu allem: Wie oft ich Sex habe, wie ich es mir mache, woran ich dabei denke...
Ich spürte seine Blicke auf meiner Haut und dachte daran, welchen Teil von meinem Körper er wohl besonders lange betrachtete, und ob er wirklich die Grenzen einhalten könnte, die vereinbart waren.
Ich gestand ihm, dass es mich anmacht, wenn Männer mich gierig anschauen, dass es mir Bestätigung gibt, und er fing an, mich mit Ausdrücken zu belegen, die ich jetzt nicht wiederholen will, die mich aber in der Situation, in der ich mit ihm war, sehr erregt haben.
Auch Andreas wurde immer geiler, massierte hörbar seinen Schwanz und fragte mich, ob mich die Vorstellung errege, er könne mich zwingen, ihn einfach in den Mund nehmen und blasen zu müssen. Einen Moment lang hatte ich Angst, dass er die vereinbarten Grenzen überschreiten würde, doch ich antwortete trotzdem ehrlich und wurde damit belohnt, dass er weiter die Distanz hielt. Inzwischen war ich nass, und zu gestehen, dass ich es gerne im Gesicht habe, ließ mich noch spitzer werden.
Vielleicht würde er mich ja doch ficken? Einfach alles tun, wozu er Lust hatte, ohne mich weiter zu fragen. Würde es mich wirklich stören? Und würde er mich dann tatsächlich so ficken, wie es seine Fragen andeuteten, jede geile Möglichkeit meines Körpers für sich nutzen? Ich stöhnte leise bei diesen Gedanken, und ich glaube, ich verlor ein bisschen die Kontrolle über mich.
Es fühlte sich irgendwann so an, als hätte ich seinen steifen Schwanz in mir, aber im gleichen Augenblick hörte ich ihn direkt über mir keuchen und spürte seinen klebrigen Saft heiß und druckvoll in meinem Gesicht, als es mir auch abging und ich nur noch leise "Danke" flüstern konnte...




Animalisch

Für S.


Ganz spontan muss ich ja zugeben, dass es mich ein bisschen ärgert, dass ich dir so offen gesagt habe, dass ich ein wenig eifersüchtig bin, wenn du dich von anderen Kerlen virtuell durchficken lässt.
Andererseits weiß ich, dass es ein heißes Spiel für dich ist, die Kerle zum Abspritzen zu bringen, und dass du dabei ein feuchtes Höschen bekommst, macht mich wiederum an, wenn ich mir dann ausmale, dass ich während eines Chats von dir mit einem dieser Kerle frech grinsend zwischen deine Beine abtauche und dich mit rauer Zunge durch den dünnen Stoff deines Slips lecke wie ein geiler Köter - während du auf dem Monitor deines PC's beobachtest, wie ein Schwanz nach dem anderen wegen deiner heißen Worte im Chat abspritzen muss.
Du hast deinen Spaß daran, mir zu schildern, was du mit den Typen anstellst und wie heftig sie wegen dir eine heiße Ladung nach der anderen verschießen, während ich nun beginne, dich mit meiner Zunge zu stoßen...und du aus deinen Schuhen schlüpfst und genüsslich meinen prallen Ständer mit deinen nackten Füßen massierst, dabei dein aufreizendes Lächeln nicht unterdrücken kannst, als ich mit nassem Gesicht in deinem Schoß aufstöhne.
Das ist zuviel für mich, und ich denke, du hast mich nun genug provoziert!
Ich zerre dich vom Stuhl, weg vom PC, werfe dich bäuchlings aufs Bett und zerreiße deinen Slip im Schritt, fetze den Stoff auseinander und stecke dir meinen Schwanz einfach so von hinten in die nasse, süße Spalte, lasse dich aufstöhnen unter mir, während ich dich hart bocke und mich am Anblick deines kleinen Arschlochs aufgeile, das ich gleich ficken werde wie noch niemals zuvor - wenn, ja, wenn du mich durch deine hoffentlich gleich eintreffende Mail so geil wie noch nie gemacht hast.




Der Kuss  


"Ihr Körper vibrierte mit der gleichen Intensität wie sein eigener, und als er für einen Moment die Augen schloss, empfand er diese unglaubliche Dringlichkeit angesichts der Reduzierung aller Möglichkeiten auf diesen einzigen Ausweg. Ihre Stimme war vollkommen eins mit der Melodie in seiner Blutbahn, und Hand in Hand näherten sie sich dem Gitter.
Die Maschen waren eng, und das Metall war zwei Zentimeter dick.
Aber es gab keinen Zweifel, denn es war der nächste Schritt, den sie gehen mussten. Das Metall fühlte sich heiß an, als er es mit der Handfläche berührte. Er holte weit aus, und dann schlug er mit aller Kraft wieder und wieder zu."

Beau Cyphre: Das Ende der Träume



Seine Legende von den Doltschins, die unglaublichen Erlebnisse im Dschungel hatten sie schon immer fasziniert, und der Gedanke, dass es vielleicht wirklich möglich sein könnte, eine Tür in diese andere Welt zu finden, hatte etwas unglaublich Anziehendes.
Aber unter diesem unglaublichen Druck die Welt wechseln und die Tür finden zu müssen, das war nicht ihre Absicht. Die Flammen hinter und unter ihr, und kein anderer Ausweg, als in über dreihundert Metern Höhe springen zu müssen, das hörte sich viel zu sehr nach einem Albtraum als nach einem Traum an, und so suchte sie nach einem eigenen Weg.
Es musste einen eigenen, einen anderen Weg geben, der ihr mehr entsprach, und sie musste nicht lange nachdenken, um zu wissen, in welche Richtung sie gehen sollte.
Alles, was sie tun würde, das wäre ihre Art, an die Dinge heranzugehen, und alles, was sie brauchen würde, wäre ein Kuss.
Es würde ein besonderer Kuss sein, zur richtigen Zeit und an der richtigen Stelle, und so begann sie nach dem Einen Ausschau zu halten, der diesen Kuss mit ihr teilen könnte.
Doch es war nicht leicht, diesen Einen zu finden, und als sie ihm begegnete, geschah es unverhofft, mitten auf der Straße, und als sich ihre Augen trafen, stockte ihr der Atem und sie wäre beinahe gestolpert. Er hielt sie am Arm und fing sie auf, und sein Lächeln war so unwiderstehlich, dass sie vom ersten Augenblick an in ihn verliebt war. Sie flüsterte ein "Danke", er nickte, und dann war er schon weiter und in der Menge verschwunden.

Aber das konnte nicht wahr sein! Sie war durcheinander, aufgewühlt und gleichzeitig enttäuscht, ging ein paar Schritte in die Richtung, die er genommen hatte, doch sie konnte ihn nicht sehen. Sie kam sich so unendlich dumm vor, als sich jetzt noch ein paar Tränen in ihre Augen stahlen. Mein Gott, was war nur mit ihr los? "Ach Scheiße!", fluchte sie leise vor sich hin, stampfte mit dem Fuß auf und bemerkte nicht einmal, dass Passanten sie verwundert anschauten. Und plötzlich war er neben ihr, drehte sie an der Schulter sanft zu sich und hielt ihr Nokia in der Hand.
"Sorry, aber es passt nicht, dass ich es dir nehme."
Erst verstand sie nicht, konnte nur ansetzen:
"Woher...?"
Doch dann begriff sie, und die Situation wurde zum Albtraum.
"Du hast mich bestohlen?"
Er wirkte kein bisschen verlegen, schaute sie unverwandt an, checkte wohl ab, ob sie schreien würde, und wieder versank sie in seinen Augen.
"Du hast es wieder. Also mach jetzt kein Theater."
"Du hast mich bestohlen?"
Sie konnte nicht glauben, was er getan hatte, und ihre Stimme war so leise, so schwach, sie konnte sie selbst kaum hören.
"Nimm das Scheißding, verdammt! Ich muss jetzt endlich die Hände frei haben!"
Er schrie sie an, und sie sah die Wut wie etwas Greifbares in seinen Augen. Aber es war mehr als Wut, es war...
"Du hast Angst? Was ist..."
Sie schaute sich um, sah ihn nicht kommen - den Anderen, den schwarzen Mann -, hörte nur seinen Aufschrei und spürte das warme Blut auf ihrer Schulter. Er keuchte, hielt sich an ihr fest, hatte immer noch die Klinge in seinem Rücken.

Die Übelkeit packte sie wie eine Hand, und sie wollte schreien, konnte aber nicht, konnte nur sehen und nicht wegsehen, und sie sah in die Augen des schwarzen Mannes, der sie über die Schulter seines Opfers hinweg ansah. Die Augen waren kalt, so unglaublich kalt. Kein Gefühl war darin zu erkennen. Und dann war er weg, tauchte unter, und die Rufe der Menge hörte sie nur wie etwas Unwirkliches.
"Du kennst nicht einmal meinen Namen..."
Er keuchte, hustete, hielt sich an ihr fest, taumelte, und sie hatte Tränen in den Augen. Das alles konnte nicht wahr sein. Seine Zähne waren blutverschmiert, Blut rann aus seinem Mundwinkel, und als sie ihn halten wollte, rutschten ihre Finger in warme Nässe. Sein ganzer Rücken war voller Blut. Eine Frau hinter ihm schrie vor Entsetzen, schlug die Hand vor den Mund, zitterte. Ihr Mann hielt sie fest, drehte sie zur Seite, verdeckte ihr die Sicht.
"Ein Krankenwagen, schnell!", hörte sie ihn rufen.
Mein Gott, sie wollte nicht wissen, was mit seinem Rücken war, sie wollte nicht...
Ihre Finger glitten über etwas Hartes, eine schmierige Erhebung über der anderen, so glatt...
"Oh Gott, was ist mit dir...wie sehr hat er dich verletzt?"
Ihre Stimme brach - und er lachte, hustete Blut.
"Es spielt keine Rolle mehr. Es...muss so sein. Er ist geschickt worden.
Wir müssen hier weg, bevor sie mich mitnehmen. Hilf mir! Kein Krankenwagen..."
Ihr war eiskalt.
Und trotzdem war sie in der Lage, zu handeln, und sie nahm ihn an der Hand und zog ihn hinter sich her, hinein in die nächste Seitengasse, dann wieder links, und dann nochmal rechts. Er keuchte, torkelte, verlor beinahe das Gleichgewicht und stützte sich auf sie, hielt sich an ihr fest.
"Küss mich, bitte..."
Seine Lippen waren blutverschmiert, seine Zähne schwammen in Blut.
"Nur einmal..."
Seine Stimme war sehr schwach, und er war mehr tot als lebendig.
Sie ekelte sich, war starr vor Entsetzen und doch...
















Lust auf mehr?
Nur noch du...
Originaltitel:

Nur noch du...
...und andere Lippenbekenntnisse



Editierte Fassung.

Vollständig nur in DIE DRITTE MACHT und in The Love Below - and coming soon 2 a place near U! :heart:



Ein Kristall aus der MATRIX
Loading...
Kaleidoskop  

* Eine Geschichte von Beau Cyphre - illustriert mit einem visuellen Verbrechen von Louis Cyphre *


Für zwei, die mir sehr viel bedeuten:
für meine kleine Zicke
und mein kleines Biest –
ihr seid unglaublich für mich!




Halte es an deine Augen,
drehe es, wie du willst und sieh durch,
nimm alles wahr, was da funkelt und leuchtet..
Es ist nur für dich.
Wenn ich schon lange nicht mehr in deiner Nähe bin,
wirst du immer noch hineinschauen und mich erkennen können.





Wenn ich überlege, wie lange ich mich schon damit beschäftige, meine Träume und Phantasien aufzuschreiben, dann weiß ich nicht, was passiert wäre, wenn ich es nicht getan hätte. Denn die eigentliche Überlegung geht ja dahin, warum ich es getan habe?

Träume brechen sich Bahn, jeder Traum auf seine Weise. Tagträume sind vielleicht nicht ganz so intensiv wie Träume, die nachts kommen, aber sie haben durchaus den gleichen Charakter: Sie verzaubern mich und lassen mich lebendiger werden.
Ich habe das Gefühl, dass die Fähigkeit zu träumen das ist, was mich etwas erahnen lässt, das unbeschreiblich und jenseits von allem ist, das der Verstand begreifen kann.

Als ich die ersten Kritiken zu Love Train gelesen und mitbekommen habe, wie sehr manche durch die Darstellung der darin beschriebenen erotischen Träume abgestoßen wurden, war ich erst selbst nicht mehr ganz sicher, ob es richtig ist, wirklich offen über alles zu schreiben, was mir einfällt.
Aber die weitere Diskussion hat mir Mut gemacht, und ich denke, dass jede Zensur (auch die, die ich mir beim Schreiben vielleicht selbst auferlege) letztendlich falsch ist und die Fähigkeit zu träumen zunichte macht.

Sicher hat jeder seine eigenen Grenzen und Moralvorstellungen, doch letztendlich kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen, was an der Beschreibung einer sexuellen Begegnung moralisch verwerflich sein soll.
Ich ging eher davon aus, dass Gott im Park heiß diskutiert werden wird, aber Gewalt scheint eher toleriert zu werden als Sexualität. Sicher ist die Gewalt in dieser Geschichte nicht Selbstzweck, aber sie ist drastisch geschildert und dennoch - niemand hat sich entrüstet!

Andererseits...
Schreiben kann sein wie Atmen, und dazu muss ich einfach tief Luft holen, um alles rauszulassen, was in mir ist.
Wenn es mir in seltenen Augenblicken gelingt, richtig tief Luft zu holen, dann kann ich träumen ohne Ende!


*


Mit "Träumen" meine ich nicht unbedingt den absolut fremdartigen Zustand, in dem man oft völlig das Bewusstsein der eigenen Persönlichkeit verliert.
Ich finde, dass es von dort aus ungleich schwerer ist, die "Brücke" zu finden, die eine vollständige Erinnerung an das Geträumte möglich macht, obwohl sicher auch das wahnsinnig interessant wäre: Welche Welten habe "ich" in der Nacht bereist, wem bin ich begegnet...zu welcher Zeit, an welchem Ort? Ich erinnere mich an Träume, in denen ich erschossen wurde und den Aufprall der Kugel auf meinen Körper spüren konnte; es ist unglaublich, was in der Nacht möglich wird.

Nein, mit "Träumen" meine ich eher den fast tranceartigen Zustand, wenn die Dinge beinahe wie von selbst geschehen und der Verstand völlig in den Hintergrund tritt.
Als meine Mutter Anfang November gestorben ist, flüchtete ich mich recht häufig in diesen Zustand und war mir bewusst, dass das für mich die einzige Möglichkeit war, mit ihrem Tod umgehen zu können. Ich wünschte mir ganz fest, sie nicht zu verlieren, mit ihr "sprechen" zu können, wo auch immer sie sein würde, aber bis zum heutigen Tag habe ich den Weg nicht gefunden..und wenn ich daran denke, dass ich sie einfach nicht mehr erreichen kann, dann bleibt mir nur mein eigener Weg, sie nicht zu vergessen.


DER GEHEIME WEG

Wenn Du die Augen zumachst, Lani: siehst du das Licht?
Schließ die Augen ganz fest, ganz fest, Lani, und nun: schau!
Siehst Du es?
Du darfst es nicht festhalten wollen.
Schau nur, wie schnell es davonfliegt!
Sieh, wie es in Dich davonfliegt...
Tiefer und immer tiefer, immer weiter in Dich hinein.
Schau ihm nach, Lani.
Fühle, welchen Weg es nimmt.
Sieh, wohin das Licht geht.

Du musst ganz ruhig atmen, Lani...

Folge ihm bis zum Ende des Weges.
Siehst Du, wie tief es in Dich hineinfliegt?
Halt es nicht fest, Lani, HALT ES NICHT FEST!
Sieh ihm nur nach.

Schau, wie hell es ist.
Siehst Du, wie hell es leuchtet, meine Liebe?
Gleich ist es angelangt...
Siehst Du es, Lani? Siehst Du seine Schwingen?
Schau, wie groß Dein Herz ist!


*


Und während bei mir gerade der absolut heiße neue Aerosmith-Song "Jaded" auf Powerplay läuft und ich noch meine überschüssige Energie loswerde, indem ich weiter den vierten Teil von Doltschin in den PC hämmere (nachdem meine beste Freundin mir gerade ihr Okay entzogen hat, Sternentanz (Shiva) zu veröffentlichen, und ich das absolut nicht verstehen kann), denke ich daran, wie geil es wäre, wenn nur ein Teil von dem in Erfüllung gehen könnte, was Keoma gegen Ende der Geschichte thematisiert, fast, als hätte er die Doors auf Speed gehört:


"Die Tür ist überall. Es gibt keinen Platz auf dieser Welt, wo sie nicht wäre: CORAZON ist das Herz der Welt. ER ist in ihrem tiefsten Inneren verborgen, und SEINE TÜREN führen in alle möglichen Welten. Den INNEREN KREIS habe ich niemals wirklich verlassen, denn Tania und Keoma sind nur die zwei Seiten einer einzigen Medaille. Wo SIE ist, bin auch ICH, und wo WIR sind, da ist CORAZON. Unzählige Welten durchdringen einander, und zwischen allen gibt es Türen.Es braucht nicht mehr als den unbeugsamen Willen, sie durchschreiten zu wollen. Den WEG zu den DOLTSCHINS aber...DEN WEG habe ich vor langer Zeit markiert. Ich kann ihn nicht verfehlen, denn in meinem Herzen bin ich noch immer dort."
Und Peter Bolton mit seinem begrenzten menschlichen Verstand begann tatsächlich zu verstehen - begann zu verstehen, weil er das Mental frei fließen ließ, es nicht anklammerte an angelernten Fixpunkten:
"Und CORAZON ist nichts anderes als das HERZ, nicht wahr? Es macht keinen Unterschied, ob sie gehen oder bleiben, denn sie sind immer dort, weil sie in ihrem tiefsten Inneren identisch sind mit CORAZON?"
Keoma nickte.
"Der Unterschied liegt in der Manifestation, im Bewußtsein. Es macht im Grunde keinen Unterschied, ob ich dort lebe oder hier sterbe. Doch wenn ich BEWUSST bin, bin ich FÄHIG. Was mein Bewußtsein umschließt, kann es erreichen. Hier, auf dieser Erde, erscheint die Welt als Begrenzung: es ist der dunkle Ort der Unmöglichkeiten, der Ort der zahllosen DU-KANNST-NICHT und DU-DARFST-NICHT. Doch bin ich BEWUSST, Peter, bin ich FÄHIG; und wenn ich FÄHIG bin, wäre ich dumm, hierzubleiben, wenn es noch andere Welten gibt."
"Doch werde auch ich FÄHIG sein, dort zu überleben?"
"Wer kann sagen, wozu sie fähig sind, Peter? Es hängt von ihrem Bewußtsein ab. Drinnen und draußen ist nichts außer CORAZON mit seiner unendlichen schöpferischen Freiheit. CORAZON ist einer; da ist nichts außer IHM."
In diesem Moment fiel alle Angst von Peter Bolton ab. Irgendwie schien nun alles so klar, so unglaublich einfach zu sein..
"Doch was ist zu tun, Keoma? Wie öffnen wir die TÜR?"
Keoma lachte ein letztes Mal. "Nichts ist zu tun, Peter. Wir gehen einfach.."
Peter Bolton lachte ebenfalls. "Ja, Keoma. Wir gehen, weil wir gehen wollen. Es gibt nichts Einfacheres."
So standen sie auf und gaben sich die Hand. DIE TÜR aber öffnete sich ganz weit - und der Dschungel brach mit Macht in unsere Wirklichkeit.

Mal ganz unabhängig von Mirkos Geburtstag: wäre DAS nicht ein Ding ? Was für ein Geburtstag, wenn wir alle durch diese Tür gehen könnten!

Ja, und genau hier will ich den Faden aufnehmen und mal weiterspinnen: Doltschin ist für mich mehr als eine Geschichte. Der Text ist etwas, das mir schon nach wenigen Seiten völlig entglitten ist, etwas, das völlig aus dem Bauch heraus entstanden ist, und je mehr ich darüber nachdenke, umso unheimlicher wird es mir. Unheimlich jedoch nicht im Sinne eines Erschreckens, sondern eher im Sinne einer stillen, doch lebhaften Erwartung, einer Erregung, die nicht nur vom Körper, sondern auch von der Seele Besitz ergreift, eine Sehnsucht ausdrückend, die ganz tief aus dem Inneren des Wesens zu kommen scheint. Wenn Augustinus davon sprach, dass "alles Leben nichts anderes ist als ein Rennen in den Tod", dann möchte ich ihm mit dem Bild von Doltschin entgegenschreien, dass er sich irrt, dass er sich irren muss angesichts all dessen, was ich beim Schreiben der Geschichte gefühlt und gesehen habe. Ich hasse ihn geradezu für diesen hoffnungslosen Satz, der angesichts des Todes kapituliert und das Leben degradiert zur Nahrung für diesen Endpunkt des Daseins, der alles Leben zu verschlingen scheint. Ich möchte ihm ins Gesicht schlagen und ihn dazu zwingen, ganz genau hinzusehen, andere Möglichkeiten zu betrachten, als den Tod einfach als gegeben und unvermeidlich zu akzeptieren.
Es gibt Menschen, die gestorben sind und die dennoch niemals tot sein werden für mich. Und Doltschin ist mein ganz persönliches Manifest, mein Hilferuf, meine Sehnsucht nach Unsterblichkeit.


*


Ich schließe meine Augen und atme ganz langsam, ganz tief ein.
Ich achte auf meinen Atem, bemühe mich, ihn gleichmäßig zu halten - langsam ein und aus, ein und aus.
Ich bemühe mich, die Tränen zurückzuhalten, meine Gedanken an einen Ort zu bringen, der licht ist und mich frei atmen lässt.
Ich erinnere mich nur zu deutlich an unser Gespräch am Telefon, das mich heute nacht wie eine Meute gieriger Wildhunde in den Schlaf verfolgen wird.
Ich erinnere mich an den Augenblick, der gestern noch lebendig war und heute jede Bedeutung verloren hat.
Ich öffne meine Augen und sehe dich so, wie ich dich sehen will, so, wie du gewesen bist in meiner Vorstellung, in diesem Idealbild deiner selbst, dem du niemals wirst gerecht werden können.
Zuletzt schließe ich meine Augen und sehe mich selbst an. Was ich sehe, gefällt mir nicht, es macht mich wütend, blind vor Hass, und ich ramme meine Fäuste geradezu ekstatisch immer wieder in das zersplitternde Glas des Spiegels, bis das strömende Blut mir bewusst macht, dass ich nie wieder eine Freundschaft wie diese erleben werde.

Sternentanz (Shiva) ist vielleicht heute endgültig gestorben; mein Versprechen bindet mich. Aber dies ist Sternentanz (Kali), geboren aus einem ganz intensiven Gefühl heraus, das das Ende einer Freundschaft markiert und den Anfang einer neuen..


*

Das ist für dich, kleine Zicke, und ich will, dass es die ganze Welt lesen kann!
Das ist für dich, weil du mich nun endlich von der Leine gelassen hast, mir endlich die Möglichkeit gibst, frei von meinem bindenden Versprechen an dich etwas zu schreiben, das du niemals vergessen wirst.
Das ist für dich, weil unsere Freundschaft einfach alles übersteigt, was ich jemals erlebt habe und weil ich will, dass Sternentanz (Shiva) das für dich wird, was Sternentanz (Kali) für mich ist - zwei Seiten einer Medaille und gleichzeitig Katalysator unserer Kräfte.
Du verstehst, was ich meine:

Es gibt eine Geschichte, die genau das und nicht mehr sein will, aber keine Geschichte bleiben kann, wenn sie ins Land der Wirklichkeit tritt.
Diese Geschichte erzählt von zwei Seiten einer Medaille...

Das ist für dich, weil du genau weißt, was es bedeutet, wenn ich mich an dich schmiege, deinen Atem zu meinem werden lasse und dir ganz leise, kaum hörbar zuflüstere: "Tief in unseren Herzen haben wir nie aufgehört, Kinder zu sein.."


*


Ich bin zum erstenmal seit langem in einer Stimmung, in der mir fast die Worte fehlen, und das ist mit Sicherheit nicht gerade die ideale Verfassung, um hier etwas Sinnvolles zu posten. Aber darauf kommt es eigentlich auch gar nicht an, denn in diesem ganz speziellen Moment ist es mir egal, ob die ganze Welt über mich lacht bei dem, was ich gleich sagen werde. Ich rede aus einem Überschwang der Gefühle heraus, und wie ein Liebhaber, der es kaum abwarten kann, seine Geliebte in die Arme zu nehmen und alles mit ihr zu erleben, was nur möglich ist, so verhaspele ich mich gerade in einer Weise, wie ich es eigentlich nur selten tue.
Aber genau das zeigt mir, dass etwas ganz Entscheidendes passiert.
Das erstemal in meinem Leben habe ich wirklich das Gefühl, absolut frei atmen zu können, jeden Gedanken denken und alles in Worten und Geschichten ausdrücken zu können, was in mir ist, und das verdanke ich dieser Handvoll Menschen, die mir gezeigt haben, dass sie mich wirklich bedingungslos lieben.
Es ist ein unglaubliches Gefühl.


*

Träume ermöglichen alles...und all diese Bilder, all diese Gedanken, die wir auf wunderbare Weise wahrnehmen und zumindest teilweise beeinflussen können, machen dieses Leben zu etwas ganz Besonderem.

Einer ganz tollen Freundin habe ich es gestern abend so beschrieben:

"Gedanken sind etwas Magisches. Es ist eine Art Magie. Es ist phantastisch, was Gedanken ermöglichen: Gedanken ermöglichen faszinierende, unglaublich schöne Geschichten, die an einem Ort geboren werden, den ich vor allem nachts aufsuche...da bin ich mir inzwischen ganz sicher, auch wenn es noch so verrückt klingt.
Gedanken machen es möglich, dass ich genau jetzt, wenn du diese Zeilen liest, ganz nahe bei dir bin..
Wenn du die Augen schließt und ganz fest an mich denkst, wirst du den warmen Hauch meines Atems an deinem rechten Ohrläppchen spüren können...und jetzt...genau jetzt kannst du die kitzelnde Berührung meiner Zunge spüren. Wenn du das fühlst, was ich dir eben beschrieben habe, kannst du einfach alles fühlen, was diese Gedanken, diese Worte an Bildern in dir entstehen lassen..."

Zauber beginnt für mich dort, wo wir es zulassen, von Liebe, Leidenschaft und unbändigem Durst nach Leben verhext zu werden.


*

Ich weiß nicht, was Träume eigentlich sind.

Für mich selbst unterscheide ich zwischen Tagträumen (die ich zumindest teilweise bewusst beeinflussen kann) und den Träumen, die ich in der Nacht erlebe.

Die Intensität des Phänomens "Traum" ist für mich so gewaltig, dass ich nicht mehr davon ausgehe, dass es auch nur einen graduellen Unterschied gibt zwischen dem Zustand, den wir "Traum" nennen, und unserem alltäglichen Wachbewusstsein.
"Traum" und "Wirklichkeit" erscheinen mir eher wie zwei Seiten einer einzigen Medaille, und zeitweise lege ich meine Priorität ganz bewusst auf die "Traumseite" der Wirklichkeit.

Beide Seiten so verbinden zu können, dass sie in einem nahezu ekstatischen Zustand miteinander verschmelzen, muss eine phantastische Erfahrung sein!


*

Doltschin befasst sich mit den Themen Gott, Tod, Unsterblichkeit auf eine Weise, wie ich es noch nie vorher in einer Geschichte ausdrücken konnte.
Stephy hat ja ganz zu Beginn dieser Diskussion die Frage gestellt, in welcher Weise "Gott" zum Gegenstand einer Geschichte gemacht werden darf. Wenn ich den aktuellen Part meiner Überarbeitung vom 4. und 5. Teil der Geschichte betrachte, kann ich nur für mich selbst antworten: in jeder nur möglichen, überhaupt denkbaren Weise, frei von allen Tabus!

"So könnte es sein, Keoma. Sie kehren zurück in der Zeit, und sie tun das vor meinen Augen! Sie sehen aus, als seien sie mein eigener Sohn, als liefen sie weit mehr Gefahr geboren zu werden als zu sterben. Und sie müssen alles erzählen, wenn sie allem bewußt werden wollen. Es gibt keinen anderen Weg."
"Ja, so muß es wohl sein, Peter. Von dieser Hölle gehört mir jeder Quadratzentimeter.
Ich tötete also meine Frau, meine Frau in dieser Welt, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken. Ich tat es ohne Bedauern, ohne den geringsten Anflug eines Gefühls, tat es, weil es getan werden mußte. Ich öffnete ihre Kehle und trennte mich von meiner Vergangenheit in dieser Welt, bereit aufzubrechen - dunkel ahnend, was ich getan hatte. So kam ich zu Ihnen.."
"Sie gaben ihrer Frau den Tod CORAZONS, nicht wahr?"
"Ich entfernte ihre Grenzen, ja. Ich wandelte sie um, zerschmetterte ihre Schale, zertrümmerte ihre Erinnerungen. Doch ich tat es, ohne zu wissen, ob sie dafür bereit war! Ich tat es einem Impuls folgend.."
"..und sind nun in unserer Welt ein Mörder. Ein ganz besonderer Mörder: einer, dem nicht so leicht beizukommen ist. Sie sind ein Raubtier in unserer Welt."
Peter Bolton sagte das ganz nüchtern, völlig ohne Wertung.
"Was geschah im INNEREN KREIS, Keoma? Welche Bedeutung kam den 'Roten' zu?"
Keoma Lewis war tief in Erinnerung versunken, als er weitererzählte:
"Von Ihnen ging alles aus. Ich durfte nicht teilnehmen, war bewegungslos an meinem Platz. Sie gab mich frei - hörte auf, mich zu lutschen, wie Mirella gesagt hätte -; ihr rotflackerndes Licht fiel auf meinen Körper. Sie lächelte mich an aus ihren gelben Katzenaugen, glitt zurück in das Gewimmel der Körper wie rotglühende Lava. Ihr Körper von nicht so fester Konsistenz, wie es den Anschein hatte. Sie wurde von einer Art unsichtbarem Sog erfaßt, dessen Quelle im Zentrum des INNEREN KREISES auszumachen war. Ich sah Tanias leidenschaftlichen, schweißglänzenden Körper, sah, wie ihre Bewegungen völlig unkontrolliert wurden.
Ich sah, wie SIE sich aufbäumte in einem gewaltigen Orgasmus, keuchend, stöhnend und wimmernd. Ich sah Zorans Sperma, das sich im Gespinst ihrer langen, glänzenden Haare verfing.
Und das Licht begann sie alle zu verzehren. Es brach sich Bahn aus ihren rotglühenden Körpern, wurde zu verzehrenden Flammen, die gierig um sich griffen, um andere Körper zu erfassen - violette, blaue, schwarze, alle Farben der Welt - Körper, die nicht innehielten in ihren orgiastischen, kopulierenden Zuckungen, völlig entkleidet jedes auf sich selbst begrenzten Ich-Empfindens.
Es war ein großartiges Sterben, das sich vor meinen Augen vollzog! Ich hörte mich selbst schreien, mein Entsetzen, meine Freude hinausschreien angesichts dieses gigantischen Schauspiels, das den INNEREN KREIS selbst entkleidete von seiner ursprünglichen Form, ihn hinausschleuderte aus Zeit und Raum: ich sah die gewaltig kreisenden, sich verschlingenden Wasser...in- und auswärts kreisend, mit und entgegen der Zeit, und damit: jenseits aller Zeit..
Der ewige Malstrom, der allvernichtende und allerhaltende innere Kreis.
Es schoß in dieses Zentrum, mein Bewußtsein. Es kreiselte und wirbelte um seine eigene, festgefügte Achse. Zersplitterte in Tausend, zersplitterte in Abertausend. Nicht zu zählen und doch völlig eins, als ich IHR in die Augen sah, IHR Gesicht nur zwei Handbreit von meinem entfernt, mild und sanft lächelnd, eingerahmt von ihrem engelgleichen Haar.
„Beruhige dich doch, Keo, beruhige dich!“ Sie redete mir zu wie einem verängstigten Kind, einem Kind, das gerade aus einem schlimmen Traum erwacht ist. Ihre Hände hielten mich an den Schultern fest, drückten mich auf den Erdboden. Der Mond stand über ihrem Kopf und verlieh ihrem Haar einen seltsamen, unirdischen Glanz.
„Oh mein Gott, sag nicht, daß ich nur geträumt habe! Nein, SAG, DASS ICH NUR GETRÄUMT HABE! Aber rette mich vor diesem Wahnsinn..“
Doch ich war immer noch dort, Peter. Ich war immer noch im Dschungel.
Solange ich dort war, mußte ich mit allem rechnen.
Und alles passierte..."

Darf man so über Lust, Liebe und Tod schreiben? Es ist möglich, also ist es auch in Ordnung. Gott hat mich nicht getötet für meine Art der "Blasphemie".
"Blasphemie" ist zudem ein Begriff, der nicht nur widersinnig ist, sondern meines Erachtens eine völlig unmögliche Handlung beschreibt.


*

"Ich möchte mit Gott nichts zu tun haben.
Und ich denke, das beruht - FALLS es ihn gibt (was ich NICHT glaube) - auf Gegenseitigkeit."

Nur mal angenommen, es/er/sie schert sich gar nicht darum, was du glaubst..
Nur mal angenommen, es/er/sie..was auch immer..spiegelt dir genau das zurück, was du mit deinen Gedanken/Empfindungen und lebendigen Worten manifestierst..

Einfach mal angenommen, dass die Rückkopplung, das Feedback so stark ist, dass es dich im Kern jeder einzelnen Körperzelle trifft und dich von allen Seiten umfasst - und das völlig unabhängig davon, ob du es willst oder nicht..

Nur mal angenommen, die Rishis hatten recht, als sie ihre Hymnen an Agni sangen:

"Nicht alternde Kraft, die die Opfergabe trägt, ist unser Vater, er in uns durchdringt das Wesen, ist in Licht ausgeweitet und vollkommen in der Schau. Entfache gänzlich deine Kräfte des Antriebs, die vollkommen dem Meister in unserer Wohnung gehören, forme ganz deine Eingebungen der Erkenntnis und wende sie uns zu."

Nur mal angenommen, wir sind in der Matrix...

Stell dir vor:
es gibt nichts als Kraft, pure Macht, die das Universum trägt, durchdringt, erhellt und verdunkelt wie in einem großen, unendlichen Spiel..

Stell dir vor, der große Manitu hat "entschieden", sowohl die Sonne als auch den Hundehaufen auf dem Bürgersteig zu manifestieren..

Träum davon, dass auch du nur ein Traum bist, den du selbst geträumt hast...ein Traum, der genauso real und irreal zugleich sein könnte wie diese unglaubliche Diskussion, die mehr Gehalt aufweist als alles, was jemals in der Schule reflektiert wurde..

Nur mal angenommen, "Gott" ist nicht das, was uns in unserem Kulturkreis ins Hirn gehämmert wurde.
Vielleicht bricht jede Grenze, jede Regel gerade deswegen, weil die große, unendliche Manifestation sich Bahn schafft für etwas anderes...weil die Evolution absolut nicht Halt macht bei uns?

Sternentanz (Shiva) schreibe ich für eine Freundin, wie ich sie noch nie gehabt habe, und obwohl das Licht sehr hell ist, kann es nicht brennen ohne das dunklere Gegenstück.
Sternentanz (Kali) existiert als die andere Seite der Medaille, und sie wird die Grausamkeit und Gewalt dieser Geschichte hassen und verabscheuen - auf die gleiche Art, wie sie die Leidenschaft und den Zauber der Gegenseite lieben wird.

Ist Gott tot?
Its totG ott?
ToG Sott Itt?

Tostot Gitt?

Sprache ist etwas Magisches, ein faszinierendes Spiel, findest du nicht?
Sieh, was alles möglich ist in dieser wunderbaren, irrsinnig schönen und abgrundtief grausamen Welt..

G-o-t-t lässt sich zerstückeln und zusammensetzen, in der Diskussion auseinandernehmen und zerrütten bis zur Unkenntlichkeit..bis zum Ursprung unserer Sprache, die weit jenseits von dem liegt, was wir begreifen können.

Ich liebe dich, großer Gott.
Gleichzeitig hasse ich dich mit jeder Faser meines Seins, ich reiße dir das Herz aus dem Leib und zertrete dich im Staub!
Ich spüre, dass es keinen Unterschied macht...in diesem einzigen Augenblick.

"Der König jener, die in Geschöpfen wohnen, er, in dem alle Geschöpfe wohnen, wird von feindlichen Mächten in Sterblichen verborgen. Mögen die Seelengedanken des Verschlingers der Dinge ihn freilassen, mögen die Eingrenzer selbst eingegrenzt werden."

Während ich Doltschin weiter überarbeite, pulsiert es in jeder Zeile, die ich genau so rauslasse, wie ich sie "sehe" (dreimal fuck auf alle Tabus):


Doch bevor das geschah...kamen sie wie dunkle Güterzüge vom Ende eines langen Tunnels, nur schwach beleuchtet und gespenstische Schatten werfend.
Sie kamen mit großer Geschwindigkeit, erbarmungslos und unaufhaltsam.
Schwerbeladen mit BILDERN, allen Arten von BILDERN, doch allesamt GROSSE, GEWALTIGE BILDER - UNAUFHALTSAME BILDER, UNVERGESSLICHE BILDER. Kamen mitten in der Nacht durch den langen, langen Tunnel (Korridor meiner Erinnerung Korridor meiner Erinnerung Korridor) - sie rauschten wie Sturmwind und donnerten achtlos über alle Barrieren hinweg, die ich vor mir errichtet hatte.
Es war nur ein Augenblick, ein winziger Augenblick, den ich noch Zeit hatte. Und ich sah direkt ins Auge des Sturms...

Und ich sah die immer wieder zubeißende Schlange, spitze Giftzähne, die sich in mein zuckendes Fleisch bohren und den kreischenden Schmerz durch meinen Unterarm jagen bis hinauf in meine Kehle, bis (fast) hinein in mein Herz, und ich weiß, ja ich weiß...
Ich sehe ihre Augen (Augen wie Eissplitter, Eissplitter-Augen), ihre diamantengleichen Zähne, ihren unbarmherzigen Tötungswillen (...und rrreiße mich los von meiner Angst, stürze zurück in den dunklen Tempel der Noggtas, erinnere mich an das tosende Feuer ihres Kusses). Ich weiß, dass mir nichts geschehen wird, was ich nicht ertragen könnte oder wollte. Und ich genieße den Schmerz, den mir ihre Zähne bereiten, bin ganz und gar Schmerz, mit jeder Faser meines Seins - mein Lächeln schlägt mitten hinein in ihr Echsengesicht (ich sehe ihre blutverschmierte gespaltene Zunge..) so lange, so lange, bis..
Ich spucke den Kopf achtlos zur Seite und öffne die letzte Tür, während das Blut auf meinem Unterarm trocknet und die Wunde verheilt, bevor ich die Tür hinter mir geschlossen habe.
Ich bin dort, wo ich sein will, und ich habe wirklich alles hinter mir gelassen. Ich habe den inneren Kreis betreten..
Sie aber hatte nicht auf mich gewartet.




Und wenn du ganz genau hinschaust,
wenn du alles hineinlegst in diesen einen Blick,
dann kannst du dich selbst sehen in mir.
Kaleidoskop
Ein Kristall aus dem BUCH DER TRÄUME



Beau Cyphre / Art & Photography



Love is a drug, I realize that now, and there's no way out of my misery: I have to do what you want me to do, and you don't need to tell. This is automatic, and so I push you against the wall and spread your legs with one single move. We're sealed in a kiss, but I feel out of my body and seem to be a complete stranger now: A stranger's body possessed by my demon making love to you really old school, and this body fucks you like an animal. This body's mine, this body's me, and this body's also the sun, and I feel your reflecting heat in the same way he does, and finally so close to my orgasm I understand what's meant by the holy and the secret divine things, and our ménage à trois becomes trinity. Lust U always and say a prayer...

Taken from:


* U want to read some of my stories as an eBook? *

Get them on

GiADA's erotic stories, iBooks

&

Amazon
Loading...
Die rote Tür

* Eine Geschichte von Annette Emanuel - illustriert mit einem visuellen Verbrechen von Louis Cyphre *

Für Geronimo


Ich konnte ihn nicht ansehen, doch ich ging direkt auf ihn zu.
Seine Blätter rauschten im Wind, und links und rechts von mir waren Weinreben. Der Pfad war schmal, und ich achtete nur auf den Weg direkt vor meinen Füßen.
Es hatte geregnet, und der Geruch war unverwechselbar: Würzige, feuchtwarme Erde.
Ich ging langsam, und einen Augenblick lang hatte ich das Gefühl, dass der Boden unter mir wie ein Laufband hinter mich glitt und dass ich niemals in der Lage sein würde, die Rinde des Baumes zu berühren.
Der Baum stand alleine, und seine Größe ließ weniger ein Rauschen als ein Rascheln seines Blätterkleids zu. Die Weinreben waren ein Stück abseits, und der Blick nach Südosten über die Weinberge entlang des Waldrandes war atemberaubend, besonders im Licht der untergehenden Sonne.
Hier war er größer, und seine Krone erstreckte sich mehr als zehn Meter über dem Erdboden. Der Wind fuhr durch sein dichtes Blätterwerk, und das Rauschen war wie eine drängende Stimme, die an etwas erinnerte, das ich lieber vergessen will, aber niemals vergessen kann.

Ich spüre die Wärme der Sonne auf meiner nackten Haut, und als er sich über mich beugt, ist sein Schatten wie ein Streicheln.
Ich lächle, weil ich weiß, dass er mich jetzt küsst, und seine Küsse werden vielleicht an meinen Lippen beginnen, aber nicht bei ihnen enden. Er wird sich Zeit nehmen, mich zu küssen wie noch niemand zuvor, und es gibt nichts, das ich nicht zulassen werde.
Seine Lippen sind weich an meinem Bauch, seine Zunge spielt in meinem Nabel, und sein Atem ist heiß wie der eines wilden Tiers. Ich schlinge meine Beine um seinen Rücken und presse seinen Kopf fest an mich.

Als ich aufschaue, sind die Blätter genauso rot wie die Rinde.
Nein, sie sind ein wenig heller, weil das Sonnenlicht das Rot verändert, ein blutiges, lebendiges Rot.
Ich bin sicher, dass der Baum mein Blut trinkt, wenn ich die Rinde berühre, und jetzt bin ich froh, dass der Boden unter meinen Füßen nach hinten gleitet.
Aber jemand hat das Laufband abgestellt, und weil ich nicht aufhören kann zu gehen, nähere ich mich dem Baum nun schneller, bis ich nur noch sein blutiges Rot sehe. Ich schließe die Augen und erinnere mich an den Schwarzen, an seine Stimme und seine lackierten Fingernägel.
Ich glaube ihm nicht und gehe in den nächstbesten Laden, um nach dem Weg zu fragen.

In Manhattan hat es erst richtig angefangen, nachdem schon alles zuende war, und es gab keine Nacht, in der wir es nicht getan haben.
Doch diese eine Nacht, diese eine Nacht...

Den Baum zu umarmen tut ein bisschen weh, die Rinde ritzt meine Arme; es fühlt sich warm und feucht an, als er mein Blut zu trinken beginnt.

In meinen Träumen sehe ich ihn manchmal, wie er sich zu mir umdreht, nachdem er mit ihm fertig ist. Ich bin vor Angst wie gelähmt, obwohl ich erleichtert sein müsste, dass er ihn nach dem Angriff auf dem Boden hat. Doch als er sich zu mir umdreht, sind seine Lippen zu rot, und sein Lächeln sieht wie ein Zähnefletschen aus.
Er krallt sich in meinen Arschbacken fest, als ich ihn reite, und die Dinge, die er sagt, heizen mich noch mehr an. Dann verschließt sie ihm den Mund, und ich spüre ihre Lippen auf meinen, ihre Bewegungen vollkommen im Gleichklang. Er ist so hart und heiß in mir, und als ihre Zunge mit meiner zu tanzen beginnt, springe ich über die Klippe.
Die Sonne blendet meine Augen, während ich falle, die Arme zur Seite hin ausstrecke und meine Freude hinausschreie, und als ich ins kühle Wasser eintauche, steigen die Luftbläschen wie funkelnde Diamanten um mich auf. Als wir uns einen Moment lang ansehen, hat sie die Augen einer Göttin, und ihr Lächeln zaubert ein Lächeln auf mein Gesicht, während er unter mir die Beherrschung verliert und unter ihr laut aufstöhnt in einem Gefühl, das auch sie stöhnen lässt, und einen Augenblick lang fallen alle Welten, alle Erinnerungen in diesem einen Punkt zusammen, in dem Zeit keine Rolle mehr spielt.
Obwohl sie auf seinem Gesicht sitzt, kann ich seine Augen sehen, ein Blau wie von Bergseen, und ich bin sicher, dass er schmutzig lächelt, während er heiß in mir kommt.
Aber als sie von ihm absteigt, sind seine Locken feucht, sein Gesicht ist das eines Kindes, und seine Augen strahlen.

War alles nicht mehr als ein Traum, den ich geträumt habe?
Ist auch das Gefühl, bei lebendigem Leib getrunken zu werden, nicht mehr als ein Traum?
Ich lege den Kopf in den Nacken und sehe, wie der Wind mit den Blättern spielt. Es ist dunkel geworden, doch ich kann das Rot immer noch sehen. Das ist unmöglich, und da wird mir klar, dass zumindest dies ein Traum sein muss, und plötzlich kann ich mich aus seiner tödlichen Umarmung lösen, und ich stehe wieder vor der roten Tür.
Ich bemerkte den Asiaten erst, als er mich ansprach. Er war wie ein Schatten, und er wurde erst mit seiner Bewegung lebendig. Ich war so in Gedanken, dass ich erschrak.
Ich fühle wieder seine Hand auf meiner Schulter, und ich brauche mich nicht zu ihm umzudrehen, um zu wissen, dass ich ihm nicht trauen kann. Ich erinnere mich an die Terrarien, und ich weiß, dass ich mich nur umdrehen, nur wenige Meter bis zur Straße laufen muss.

Aber dies ist mein Traum, und ich bestimme, wie er endet.

Ich gehe den letzten Schritt und greife nach der Klinke, dann halte ich inne. Nur eine Sekunde.
Dann öffne ich die Tür und gehe hindurch.
Das Wasser ist tiefer, als ich gedacht habe, und ich kann nicht stehen. Aber in der Ferne kann ich das Ufer sehen, und ich beginne zu schwimmen.



Beau Cyphre: Danke für die Motive aus Seelenbild und The Manhattan Diaries, danke für das Sample aus The Manhattan Diaries.
Danke aber vor allem für die Erinnerungen.
Die rote Tuer
Eine Geschichte aus Zannalee's Spiegelkabinett in der DRITTEN MACHT

Image: The Red Door, © Beau Cyphre


Die rote Tür enthält ein Sample aus The Manhattan Diaries

Die rote Tür entstammt dem gleichen Universum wie The Manhattan Diaries




The Manhattan Universe:

The Manhattan Diaries
Die Royo-Stories: Spikes
Die rote Tür
Times Square
Hinter den Spiegeln
Die Reise
Die Okarina der Zeit
The Club - Spiel ohne Grenzen
Manhattan Diaries



Beau Cyphre / Art & Photography



Love is a drug, I realize that now, and there's no way out of my misery: I have to do what you want me to do, and you don't need to tell. This is automatic, and so I push you against the wall and spread your legs with one single move. We're sealed in a kiss, but I feel out of my body and seem to be a complete stranger now: A stranger's body possessed by my demon making love to you really old school, and this body fucks you like an animal. This body's mine, this body's me, and this body's also the sun, and I feel your reflecting heat in the same way he does, and finally so close to my orgasm I understand what's meant by the holy and the secret divine things, and our ménage à trois becomes trinity. Lust U always and say a prayer...

Taken from:


* U want to read some of my stories as an eBook? *

Get them on

GiADA's erotic stories

&

Amazon
Loading...
Under Falling Skies by BeauCyphre
Under Falling Skies
"What I decide, I want to be there where stars align..."

Harts, Under Falling Sky


Photograph and title inspired by Darren Hart's great song off his debut DAYDREAMER.




Closer: Beau Cyphre @ Facebook


Beau Cyphre / Art & Photography





Down the rabbit hole: Writing Wonderland





So close your eyes now and imagine. Imagine a place you've seen before: A dark place, a beautiful place, a place where the sun's shining so brightly that your eyes can't take it and your mind translates the white into black because of the intensity. Now I'm here, deep inside you, and I feel the water beneath your wings. Remember the day I told you that you're a little bird? Now I am 'cause I melt with you. I feel the little spiders crawling on my skin, and this place is a place like no other. Your place is a very old place, it's magical. 
So many have been here before, but now it's nearly forgotten, and this lake became your private kingdom. So where are we now? We're family, you know, and this is a place without limits.

Taken from: THE ART CRIMES: Private Kingdom
THE ART CRIMES: Private Kingdom
* An escalation by Beau Cyphre - with an illustration and words by Isis Pina  *
You will fly with me today. Water's like air. You feel it, you know it.
So close your eyes now and imagine. Imagine a place you've seen before: A dark place, a beautiful place, a place where the sun's shining so brightly that your eyes can't take it and your mind translates the white into black because of the intensity. Now I'm here, deep inside you, and I feel the water beneath your wings. Remember the day I told you that you're a little bird? Now I am 'cause I melt with you. I feel the little spiders crawling on my skin, and this place is a place like no other. Your place is a very old place, it's magical.
So many have been here before, but now it's nearly forgotten, and this lake became your private kingdom. So where are we now? We're family, you know, and this is a place witho





* U want to read some of my stories as an eBook? *

Get them on

GiADA's erotic stories, iBooks

&

Amazon
Loading...
OZ Right Here by BeauCyphre
OZ Right Here
Beauty is not so far away.




Closer: Beau Cyphre @ Facebook


Beau Cyphre / Art & Photography





Down the rabbit hole: Writing Wonderland





So close your eyes now and imagine. Imagine a place you've seen before: A dark place, a beautiful place, a place where the sun's shining so brightly that your eyes can't take it and your mind translates the white into black because of the intensity. Now I'm here, deep inside you, and I feel the water beneath your wings. Remember the day I told you that you're a little bird? Now I am 'cause I melt with you. I feel the little spiders crawling on my skin, and this place is a place like no other. Your place is a very old place, it's magical. 
So many have been here before, but now it's nearly forgotten, and this lake became your private kingdom. So where are we now? We're family, you know, and this is a place without limits.

Taken from: THE ART CRIMES: Private Kingdom
THE ART CRIMES: Private Kingdom
* An escalation by Beau Cyphre - with an illustration and words by Isis Pina  *
You will fly with me today. Water's like air. You feel it, you know it.
So close your eyes now and imagine. Imagine a place you've seen before: A dark place, a beautiful place, a place where the sun's shining so brightly that your eyes can't take it and your mind translates the white into black because of the intensity. Now I'm here, deep inside you, and I feel the water beneath your wings. Remember the day I told you that you're a little bird? Now I am 'cause I melt with you. I feel the little spiders crawling on my skin, and this place is a place like no other. Your place is a very old place, it's magical.
So many have been here before, but now it's nearly forgotten, and this lake became your private kingdom. So where are we now? We're family, you know, and this is a place witho





* U want to read some of my stories as an eBook? *

Get them on

GiADA's erotic stories, iBooks

&

Amazon
Loading...
***

When the red king reigned, he told us there's a new law, and this law defines this thing called truth. Truth stands under the law, and we should understand there's only one truth in the world: The king's law. In the beginning we loved our king, we trusted his words, and we surrendered.

- The Hatter


Under the red king everything became black, and we couldn't see the stars no more. But they always existed, they were always up there, out there, beyond our hopeless thoughts. It needed a wise man to tell us about this truth. Then we started to fight.

- The Hatter


So let me think about what the red king has commanded: We should hunt him down, 'cause he's a traitor, and he broke the law in God's own country. It's always "the law" that protects the mighty, and it's always passion that breaks their rules.

- The Hatter


So when truth becomes fiction, fiction will become truth now. This is the way we communicate.

- The Hatter


When Snow fell in Moscow, the red king felt the heat and his empire got in rage. The red king has always been an invisible king, you know, and revealing some of his deepest secrets really scared him, 'cause there was a slight chance that the many could start to mistrust the empire's propaganda.

- The Hatter


The king's empire is the whole planet, and his empire is built on money, war and fear. But nobody would dare to tell you so, 'cause everybody speaks in the king's tongue: So money is wealth, war is power and fear is love - what makes his kingdom built on wealth, power and love. 
Because he's a mighty king, we should all love him, support his power and strive for his kingdom's wealth as long as we live. Life is precious, you know, and telling the truth can be fatal.

- The Hatter


The red king felt for the few, and because he was paid by the few he started to fear the many, and he thought of the many as an enemy, a permanent threat. So he sent his black knights and white priests to watch over the many, and their duty was to watch each and every single step of them: Nothing should remain secret, every word should be captured, every thought should be analyzed. 
So he was scared by his people (always the many, always the many in his darkest dreams) a lot, he never wanted to be seen in public. So one of his black knights became the first knight, and all people learned to see the first knight as king.

- The Hatter

 



Everything you ever dreamed of…
So why are you here?
Writing Wonderland means creating a new world, 'cause exploring a new world means forgetting the old, and with the power of your imagination you're able to do everything, maybe even install some of Wonderland's magic in your everyday life.
So push the envelope as far as you can, neglect all boundaries and laugh about all limits. If you've been able to follow the white rabbit and dared to jump into the rabbit hole, you're down here to lift you and everyone up as high as your imagination's deep, and the deeper you dive, the higher you'll fly. The more you're fascinated yourself, the more you'll be able to fascinate others, so dare everything…
Wonderland will be the place where first things really are first before they show up anywhere else, and I'll not just experiment with stories, I'll also try some new things with feedbacks going much deeper into this secret land Oz than before, so stay tuned!


Down the rabbit hole: 

Wonderland 




**

The Art Warriors: 

:iconandrogenio: :iconbeaucyphre: :iconbittersweetvenom: :iconblossom-of-faelivrin: :iconburtn: :iconcavecanem42: :iconchillione: :iconcorazon777: :iconczas: :icondeepinswim: :icondorottyas: :iconfiriless: :iconhakanphotography: :iconhello-heydi: :iconhuhahohi: :iconineedchemicalx: :iconkashinorei: :iconkinyolee: :iconlamusatriste: :iconlunaticnewmooner: :iconmariaamanda: :iconxmegalopolisx: :iconnishitokyogirl: :iconladyxzero: :iconredroses9: :iconrona-keller: :iconshenameslily: :icontaeyen: :icontibiii: :iconuglybug: :iconvampire-zombie: :iconzielonezielsko:

Keep your art free! Don't diss yourself with watermarks, don't shrink your vision - and don't fear the illusion of art theft.


Challenging:

:iconbittersweetvenom: :iconcorazon777: :icongabrielrodriguez: :iconhakanphotography: :iconineedchemicalx: :iconlittleflair: :iconmariaamanda: :iconmichaelbrack: :iconnishitokyogirl: :iconvampire-zombie:



Painting the rainbow:

:iconemaciatedandepitaphs: :iconineedchemicalx: :iconnishitokyogirl: :iconsarahanonymia:

"Du hast mir ganz am Anfang einmal erzählt, dass man mit Worten malen könne wie mit Farben. Nein, du hast es anders ausgedrückt: du sagtest, dass man mit Worten Bilder malen könne, die man mit Farben nicht sichtbar machen kann. Es komme nämlich etwas ins Spiel, das unberechenbar und unendlich flexibel sei: unser Vorstellungsvermögen."

Words by :iconnishitokyogirl: 



***

"I scan my computer looking 4 a site 
Somebody 2 talk 2, funny and bright"


:iconarmene: :iconbittersweetvenom: :iconburtn: :iconcatliv: :iconcavecanem42: :iconchillione: :iconcorazon777: :icondanielauhlig: :icondeepinswim: :icondidsrainfall: :icondorottyas: :iconemaciatedandepitaphs: :iconfiriless: :icongabrielrodriguez: :iconhakanphotography: :iconhello-heydi: :iconineedchemicalx: :iconkashinorei: :iconkinyolee: :iconlittleflair: :iconmmartkaa: :iconmariaamanda: :iconxmegalopolisx: :iconmichaelbrack: :iconminon-minon: :iconnishitokyogirl: :iconnotthenicest: :iconladyxzero: :iconrona-keller: :iconsarahanonymia: :iconsideshowsito: :icontatianakurnosova: :icontibiii: :iconuglybug: :iconvampire-zombie:

"Make believe it's a better world, a better life"

Prince, MY COMPUTER




****



Beau Cyphre online:


The first chapter:

MY BOOK OF DREAMS 


The second chapter:

DIE MATRIX

For the strange, the lost and the found ones - and here's all about adventures.
If you want to paint the rainbow, if you want to use your words as a magic wand, here's the place to combine our powers. Let every word become a poem, every story become an act, and very soon there'll unfold a whole new world in front of our eyes.



The third chapter:

DIE DRITTE MACHT


 
***


My sword called Twitter

Beau Cyphre / Keoma Lewis @ YouTube

Beau Cyphre @ 500px.com

Beau Cyphre @ flickr



Everything you ever dreamed of: Writing Wonderland




THE ART WARRIORS

Beau Cyphre / Art & Photography


My inner child on Facebook - just in case U want 2 get 2 know me: Beau Cyphre @ Facebook




4 those of U who wanna play with me:

* * * I'm on Apple's Game Center as Beau Cyphre * * *


THE MANHATTAN UNIVERSE 

A place outside the borders - a place, where I can collect and share some of my inspirations and put down some thoughts that aren't too weird for the public.
Sure, that's not the whole story...
But this story here starts now.


...and in the end another beginning:

The Love Below




May I... watch? Or shall I go any... further? I'm not the one to ask, and you're not the one to complain about things that feel so good. I never knew that my tongue could do things like that, and while your fingers do the walk in and out, my wild dreams are all about the smell and taste of your precious, your oh so precious red rose, and when I'm finally there you're completely there, too: The best things always come in one, but I will ask for the second coming.

Taken from:


* U want to read some of my stories as an eBook? *

Get them on

GiADA's erotic stories, iBooks

&

Amazon


  • Listening to: 'Extraloveable Reloaded' by Prince

deviantID

BeauCyphre
Beau Cyphre is Geronimo, The Dark, Keoma Lewis
Artist | Professional | Literature
Germany
"Are there really angels? Or are they just in our mind?"

Three days and three nights I wished for this picture, and now it's here. There are many girls on this planet, and a lot of them are real angels, but there are only a few who are able to perform the light and the dark side. I look at you, and you do me. You make me forget the day I was born, and I think this is what real angels do: They make you surrender, and beyond knowledge and belief they show you a new and much brighter world, a world so bright that it nearly hurts in the eye and sometimes appears as this kind of darkness that scares you to death. But death is just a way to say goodbye to your former self, and behind this iron door I unfold my wings to rise up with you to this place called paradise. I wonder that rising feels like falling, and then with a look in your eyes I realize that it's forever the same.

Writing is strange. Writing's all about words, just this: Letters and words. But behind and in between these words something magical happens, 'cause words are always born in dreams, created to catch images and to capture vibes, and vibes are what we're made of. This is eternal.


In hell I found there was a way
To eat the flesh eternally
Of virgins with a smile so bright
The sun's ashamed on her high ride
When darkness falls this feeling grows
A mighty heart's always in love
So take away this heart of mine
That in the end the dark will shine.



I am a star falling right from the sky, shining bright in the night
I am a wave, I am the sun
I am the storm pushing right through the tops of the trees, shaking their leaves 'till they fall to the ground, never be found where they lie, rest and die
I am the sea, I am the shark hunting so fast, hungry for hearts that should bleed just for me
I am insecure, a liar, a fool
I am beautiful
full of dreams
I am the blood in my veins, I am
made of belief, I am
one of God's mighty thieves
Reach me, don't touch me
Reach me, don't touch me
I am U


I think a community always reflects society, and when society is going down, an art community like deviantART experiences the same. Today I feel that dA is often superficial with a lot of lazy "artists" who aren't really interested in art. Most of them are interested in making the front page, being popular at any cost, and if you comment on their art, you rarely get an answer or any kind of deeper feedback.
So I won't waste my time with comments on the art of narcissistic "artists" anymore, and from now on I'm searching for the few, the rare gems of people with a vision.


Beau Cyphre


Cited words by Prince from his tune New Power Generation (Funky Weapon Remix)


Thanks 2 Prince & the Wild Ones 4 pushing my limits!


:iconcorazon777: about deviantART:

"I'd like it to be a place where people really appreciate what they see. By entering a gallery they should feel like visiting a real one, thinking of the opportunity and the chance to speak directly to the artist. Doing so there could be a totally new approach for giving feedback."

:heart:

***


Current Residence: Oz
Favourite genre of music: There's no genre I prefer. There are many genres I dance, write and make love to.
Favourite photographer: Corazon777, angelreich, armene
Favourite style of art: I love nearly all kinds of style and art.
Operating System: Mac OS 10.6.8
MP3 player of choice: iPod touch 64 GB
Favourite cartoon character: Spider-Man
Personal Quote: Be it! Taking a risk is always an adventure.
Interests

Critiques

still secrets remaining by Lisa-Schneider

Hope you're fine somehow, somewhere - wherever you are. Sometimes I'm scared to visit your place, must remember you're not here anymore...

The futuristic scarecrow. by NikolasBrummer

Maybe you're familiar with Stephen King's short story Children of the Corn, and if you're not I'd suggest you to read it 'cause it's an...

The cat is dead tonight by SandyManase

I think this one is close to the perfect pin up shot, and it's more than just erotic: It's magical. Somehow you're out of character her...

If you could see my soul... by dzika-koala

No soul is rotten, no soul is poison, and if I could see your soul (I can...) I'd celebrate. This is one of your less polished pictures...

miss by LittleFlair

So you're here, a woman now, Miss Mamot, and the first I wanna do is wish you all the best. It's your birthday, isn't it? The little bi...

Groups

Thy words shall be... 

38%
18 deviants said ...honest
15%
7 deviants said ...powerful
15%
7 deviants said ...unforgettable
6%
3 deviants said ...full of love
6%
3 deviants said ...the truth
6%
3 deviants said ...like the sound of the wings of a dove
4%
2 deviants said ...irresistible
4%
2 deviants said ...U opened up to the sky, seductive, inspired
2%
1 deviant said ...beautiful
2%
1 deviant said ...hot

Comments


Add a Comment:
 
:iconmahou-fawn:
mahou-fawn Featured By Owner Oct 14, 2014  New member Student General Artist
Hi wow it's really been forever! I used to be roideselfes/Twiggy on here but I deactivated to start fresh since I hadn't posted in ages. How have you been?
Reply
:iconbeaucyphre:
BeauCyphre Featured By Owner Oct 17, 2014  Professional Writer
I've been fine, thanks, so how are you? Great to see you again!
Reply
:iconmahou-fawn:
mahou-fawn Featured By Owner Oct 17, 2014  New member Student General Artist
I've been doing pretty well, thanks for asking! It's great to be here again, even if it's been a rather slow start up process.
Reply
:iconbeaucyphre:
BeauCyphre Featured By Owner Oct 26, 2014  Professional Writer
You're welcome, and I love that you're around here again, Jalu-Sa! Everything's slow here on dA, but you can get used to it, and it's a complementary experience to Instagram and Tumblr. By the way, what's your Instagram?
Reply
(1 Reply)
:iconjiskah:
Jiskah Featured By Owner Oct 8, 2014  Hobbyist Photographer
Thanks for the reviews in 2008/2009! I forgot about them, but it was wonderful to read them again! Danke <3
Reply
:iconbeaucyphre:
BeauCyphre Featured By Owner Oct 8, 2014  Professional Writer
You're welcome, and I'm glad you liked them :)!
Reply
:iconarahiriel:
Arahiriel Featured By Owner Aug 20, 2014  Professional General Artist
DANKE DIR!!!
Reply
:iconbeaucyphre:
BeauCyphre Featured By Owner Oct 8, 2014  Professional Writer
😊
Reply
:iconarahiriel:
Arahiriel Featured By Owner Jul 1, 2014  Professional General Artist
Danke für den fav! :heart:
Reply
:iconbeaucyphre:
BeauCyphre Featured By Owner Jul 2, 2014  Professional Writer
Überhaupt kein Grund, dich zu bedanken!
Reply
Add a Comment: