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August 7, 2007
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Das Weihnachtsgeschenk

* Eine Geschichte von Louis Cyphre - illustriert mit einer Eskalation von Amira *


Er ertappte sich immer häufiger dabei, dass er sie auf diese bestimmte Weise ansah. Ihr Gesicht war ebenmäßig, fein geschnitten; der Ausdruck ihrer braunen Augen voller Wärme, die vollen Lippen sanft geschwungen, im Licht der Schaufenster feucht glänzend - ein einziges sinnliches Versprechen für später. Ihr langes dunkles Haar fiel glatt über ihre Schultern; ein geschmeidiger, duftender Vorhang, mit dem sie schon oft seine nackte Haut bedeckt und auf unwiderstehliche Weise gestreichelt hatte.
Er wandte den Blick ab, als er auf einmal das Gefühl hatte, dass sie seine Gedanken so deutlich und klar sehen konnte wie er das provozierende Lächeln in ihrem Gesicht.
"Du hast doch was!" sagte sie lachend, und er spürte, wie ihm trotz der vorweihnachtlichen Kälte in den Straßen heiß wurde. Er schüttelte den Kopf und wollte ablenken, suchte übertrieben eifrig nach den Wagenschlüsseln, als sie ihn mit dem feinen Wildleder ihrer Handschuhe sanft an der Wange berührte und nicht zuließ, dass sein Blick abirren konnte.
"Sag es mir!" Er suchte nach Worten, doch er brachte angesichts ihrer makellosen Schönheit keinen Laut über die Lippen.
"Sag, was es ist! Sag mir, was du dir wünschst. Ich will es wissen."

Zwei Wochen waren sie nun zusammen. Eine kurze Zeit, in der so vieles geschehen war, in der sie ihn immer wieder überraschte und in der sie ihm so vieles gezeigt hatte. Und obwohl sie ihn in beinahe jeder Hinsicht glücklich zu machen verstand, fehlte doch etwas, ein winziges Mosaiksteinchen, das im Verlauf der vergangenen Tage immense Bedeutung für ihn anzunehmen schien.
"Ich möchte dich darum bitten, dass du ein einziges Mal vor mir kniest."
Er konnte seine eigene Stimme kaum zuordnen, so leise hatte er gesprochen, aber sie hatte jedes Wort verstanden. Sie schaute ihn mit diesem unergründlichen Lächeln, das ihn jedes Mal so sehr verunsicherte, aufmerksam an. Mit ihrer Hand strich sie ihm sanft durchs Haar, und vorbei eilende Passanten beobachteten sie verstohlen.
"Ist das alles, was du dir wünschst? Du weißt, dass sich dann vieles zwischen uns ändern wird."
Er nickte, und es gelang ihm nur mit viel Mühe, das aufsteigende diabolische Grinsen in ein dankbares Lächeln zu verwandeln.
Darkness aus dem BUCH DER TRÄUME

Image: © Amira




Closer: Beau Cyphre @ Facebook


Beau Cyphre / Art & Photography




May I... watch? Or shall I go any... further? I'm not the one to ask, and you're not the one to complain about things that feel so good. I never knew that my tongue could do things like that, and while your fingers do the walk in and out, my wild dreams are all about the smell and taste of your precious, your oh so precious red rose, and when I'm finally there you're completely there, too: The best things always come in one, but I will ask for the second coming.

Taken from:
THE ART CRIMES: Private Party
THE ART CRIMES: Private Party

* An escalation by Beau Cyphre - with an illustration by bittersweetvenom *

Did you ever think about all the things you could do when you're alone? Sure you did, and you know a lot of games to play at your private party. 
I think there'll be some of your friends with you right now, and it feels great to celebrate your birthday, but in the end you're alone in the night, and the best of all pleasures come in the dark. I dreamed about these hands tonight, moving in circles and the fingers doing all their little dances, their spins and turns until you get higher and higher.
Orgasm feels like flying sometimes




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:iconnishitokyogirl:
NishitokyoGirl Dec 5, 2009  Student Writer
"Er konnte seine eigene Stimme kaum zuordnen, so leise hatte er gesprochen, aber sie hatte jedes Wort verstanden. Sie schaute ihn mit diesem unergründlichen Lächeln, das ihn jedes Mal so sehr verunsicherte, aufmerksam an. Mit ihrer Hand strich sie ihm sanft durchs Haar, und vorbei eilende Passanten beobachteten sie verstohlen.
"Ist das alles, was du dir wünschst? Du weißt, dass sich dann vieles zwischen uns ändern wird."
Er nickte, und es gelang ihm nur mit viel Mühe, das aufsteigende diabolische Grinsen in ein dankbares Lächeln zu verwandeln."


Dieser Schluss ist so genial! Die beiden sind ja dermaßen außer Balance, und bis zur letzten Sekunde lässt du alles so unglaublich offen :D.
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:iconbeaucyphre:
BeauCyphre Dec 11, 2009  Professional Writer
Weil es meistens ja auch so ist. Man weiß nie, was passiert, und das ist ja gerade das Aufregende :). Danke fürs Feedback!
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:iconnishitokyogirl:
NishitokyoGirl Dec 22, 2009  Student Writer
Ich denke, du verstehst es einfach: den Reiz, das Abenteuer. Zu schade, dass wir es nie miteinander gemacht haben, Bo :).
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:iconeinfachnurich:
einfachnurich Dec 5, 2009
Erklär mir bitte, Bo, wieso muss ich grad so grinsen? :D
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:iconbeaucyphre:
BeauCyphre Dec 6, 2009  Professional Writer
Ich hab keine Ahnung. Erklärst du es mir :D?
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:iconeinfachnurich:
einfachnurich Dec 6, 2009
nein :blush:
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:iconbeaucyphre:
BeauCyphre Dec 6, 2009  Professional Writer
:) :D!
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:iconeinfachnurich:
einfachnurich Dec 6, 2009
Was´n?
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