Shop Mobile More Submit  Join Login
×

:iconbeaucyphre: More from BeauCyphre


Featured in Collections

POESIE and STORIES by NaveliaInPoison


More from DeviantArt



Details

Submitted on
June 1, 2008
File Size
891 bytes
Thumb

Stats

Views
766
Favourites
10 (who?)
Comments
26
×


Nuttenherz

* Ein Gedicht von Beau Cyphre *


Inspiriert durch Frozen von Marleen B
Thank U!



Verkaufe mich
an jedermann,
mit all den Dingen,
die ich kann.

Gebe mich hin
die ganze Nacht,
meinen Arsch willst du?
Hab ihn dir mitgebracht.

Du willst mich gemeinsam nehmen,
nur dein Freund und du?
Magst es nicht zweimal sagen,
und stößt feste zu.

Mein Herz schlägt schnell,
du gibst nichts darum.
Willst meine Aufregung spüren,
drehst mich einfach um!

Mein Messer spürst du
nun in deiner Brust.
Ich steck es rein, reiß es rauf,
bis du bluten musst.
Image: Frozen, © Malleni



Beau Cyphre / Art & Photography



Love is a drug, I realize that now, and there's no way out of my misery: I have to do what you want me to do, and you don't need to tell. This is automatic, and so I push you against the wall and spread your legs with one single move. We're sealed in a kiss, but I feel out of my body and seem to be a complete stranger now: A stranger's body possessed by my demon making love to you really old school, and this body fucks you like an animal. This body's mine, this body's me, and this body's also the sun, and I feel your reflecting heat in the same way he does, and finally so close to my orgasm I understand what's meant by the holy and the secret divine things, and our ménage à trois becomes trinity. Lust U always and say a prayer...

Taken from:


* U want to read some of my stories as an eBook? *

Get them on

GiADA's erotic stories

&

Amazon
Add a Comment:
 
:iconf4s4n:
F4S4N Featured By Owner Mar 24, 2009
Hm, hab den Kommentar von Cimsey und deine Antwort darauf gelesen. Was die Herstellung eines Zusammenhangs zwischen Bild und Gedicht angeht, kann ich mich ihr nur anschließen.
Ja, das Thema ist hart - und die Darstellung schon auch abstoßend. Aber naja, es wäre unangebracht und nicht angemessen gewesen, dieses Thema nicht abstoßend darzustellen, insofern finde ich die Arbeit durchaus gelungen. Interessant fand ich nur, dass du das Ende als sehr positiv beschreibst im Vergleich zum Rest des Gedichts. Ich meine, sie bringt da jemanden um! O.o Sicher, ihre Reaktion ist verständlich, wahrscheinlich würden die meisten so handeln, aber als besonders positiv empfinde ich diese Form der Selbsthilfe trotzdem nicht.
Reply
:iconbeaucyphre:
BeauCyphre Featured By Owner Mar 24, 2009  Professional Writer
Erst mal vielen Dank für dein ausführliches Feedback! Und ja, ich muss sagen, dass ich das Ende nach wie vor als positiv erlebe - wenn ich mich in die Situation der Hauptperson hinein versetze. Von außen betrachtet - mit einer Distanz, die kaum herstellbar ist - schaltet sich mein Verstand ein und beurteilt moralisch. Aber mein Verstand spielt hier keine Rolle.
Reply
:iconf4s4n:
F4S4N Featured By Owner Mar 24, 2009
Selbst moralisch würde ich nicht sagen, dass die Handlung der Nutte (so hart der Ausdruck ist) nicht verständlich ist. Aber die Situation ist selbst aus den Augen der Nutte nicht positiv zu betrachten: Sie hat ein Menschenleben beendet. Selbst wenn sie damit fertig wird, selbst wenn sie es getan hat, um einen widerwärtigen und abstoßenden und gewalttätigen Freier loszuwerden, der ihr ans Leder wollte (in diesem Kontext klingt das beinahe zynisch O.o): Sie hat immernoch etwas getan, dass sie höchstwahrscheinlich bereuen wird.
Außerdem: Naja, es ändert nichts daran, dass die selbe Situation vielleicht wieder einmal eintritt. Sie ist immernoch diesselbe Nutte, die sie vor der Tat auch war. Das ist keine Befreiung, sondern nur ein Aufschieben, ein Verzögern des bitteren Endes. Besonders positiv kann ich das nicht empfinden. Auch - oder gerade - wenn ich es emotional betrachte.
Reply
:iconbeaucyphre:
BeauCyphre Featured By Owner Mar 24, 2009  Professional Writer
Sicher, wahrscheinlich wird sie es bereuen. Aber ich denke, in dem Moment, als sie es getan hat...in dem Moment, in dem sie zugestoßen und das Messer gedreht und hochgerissen hat, da hat sie es geliebt!
Reply
:iconf4s4n:
F4S4N Featured By Owner Mar 24, 2009
Jein. Ich vermute, dass du in einer solchen Situation nicht wirklich zwischen deinen Gefühlen trennen kannst. Hass, Liebe, Wut, Trauer, Verzweiflung, da geht alles irgendwo mit ein und dadurch auch irgendwo unter. Ich denke, sie hat vor allem Erleichterung verspürt, denn die Angst wird in einem solchen Moment der Macht ja von einem genommen. Erleichterung trifft es wohl am ehesten.
Wenn du schon sehen willst, dass sie den Drecksack am liebsten umgebracht hätte, dann vielleicht Genugtuung. Aber es zu lieben wäre wahrscheinlich schon zuviel des "Guten"^^.
Reply
:iconbeaucyphre:
BeauCyphre Featured By Owner Mar 24, 2009  Professional Writer
Hmm, vielleicht. Aber glaubst du nicht, dass in dem Augenblick, in dem jemand spontan handelt und sich dazu "getrieben" sieht, jemanden zu töten, ein Glücksgefühl entstehen kann? Ich habe die Erfahrung nicht (und ich will sie bei Gott nicht haben!), aber ich glaube, dass das möglich ist. Wir haben Abgründe in uns.
Reply
:iconf4s4n:
F4S4N Featured By Owner Mar 24, 2009
Ja und nein. Mal wieder XD.
Um ehrlich zu sein, würde ich mit einer solchen Situation weniger das Glücksgefühl empfinden, einen Menschen, der es verdient hat zu sterben, umzubringen - vielmehr die Erleichterung, mich aus einer belastenden Situation befreit zu haben. Die Gefühle wären also weniger projeziert auf die Person, sondern eher auf die Konsequenz der Handlung.
Was das Töten und Glücksgefühle generell angeht: In einer Situation, in der ich persönlich "weniger betroffen" wäre, also zum Beispiel "nur" (bitte, ich spiele das nicht herunter, ich sage nur, dass ich die Situation logischerweise anders wahrnehmen würde als eine eigene Vergewaltigung) die Vergewaltigung einer guten Freundin erleben würde, oh Gott ja, da könnt ich glaub ich mit Genugtuung und beinahe Spaß und Freude morden. So bös und zynisch das klingt, ausschließen kann ich das nicht. Hinterher würde ich mir sicherlich Vorwürfe machen und sagen, dass der Mord die Vergewaltigung nicht ungeschehen machen würde, aber im Affekt wäre ich sicherlich auf Rache aus, ja.
Reply
:iconbeaucyphre:
BeauCyphre Featured By Owner Mar 24, 2009  Professional Writer
Ja, und damit sind wir ganz nah bei uns selbst. Wie würden wir handeln und empfinden, wenn wir in einer solchen Situation wären? Schon spannend, wie dünn die Schicht über unseren ursprünglichen Reaktionsweisen ist.
Ich weiß nicht, wie viel die Gefühle meines Kunstcharakters in Nuttenherz mit meinen eigenen zu tun haben. Das Gedicht ist sehr kurz, ich musste beim Schreiben nicht zu tief gehen, und ich war zum Glück sehr schnell wieder aus dem Charakter raus.
Reply
(1 Reply)
:iconcimsey:
cimsey Featured By Owner Jul 6, 2008
ich schreib auch noch mal was dazu. ^^
als ich es das erste mal gelesen habe, fand ich, dass es zu dem bild überhaupt nicht passt. dein gedicht hat etwas, nun ja auf der einen seite leidenschaftliches, auf der anderen etwas hartes, abscheuliches an sich und auch wieder etwas sehr trauriges. bei malles bild dachte ich zuerst an jemanden, der enttäuscht wurde, allein ist, keine gefühle mehr zeigt. und zuerst hab ich mich gefragt, was den gedicht mit dem bild gemeinsam hat. aver erst nachdem ich es jetzt oft gelesen habe, drüber nachgedacht habe, hat es sehr viel gemeinsam. bei beiden kommt das gleiche rüber. kälte des herzens, vielleicht durch enttäuschung. was man bei deinem gedicht auch reininterpretieren kann. nur dass die person bei dir selbst schuld dran ist, bei malle nicht.
und du hast sehr gut geschrieben. wollt ich alles nur kurz erwähnt haben. und kannst mich jetzt ruhig für gestört halten, was ich hier alles so reininterprediert habe :D
Reply
:iconbeaucyphre:
BeauCyphre Featured By Owner Jul 6, 2008  Professional Writer
Ich sag's mal so: Als ich es geschrieben hab, bin ich erschrocken, denn es hat sich ganz anders entwickelt, als ich dachte. Es wurde irgendwie kalt, hart, zynisch während dem Schreiben, und ich schreibe nicht gerne wirklich abstoßende Sachen. Andererseits habe ich wenig Kontrolle über das Schreiben, und die besten Sachen entstehen, wenn man los lässt. Also hab ich noch ein bisschen mehr losgelassen, und zum Glück nahm das Gedicht dann am Ende die sehr positive Wendung, ohne die es nur grausam und nicht vollständig gewesen wäre.

Wenn ich mich von etwas inspirieren lasse, gehen meine Gedanken oft sehr seltsame und unberechenbare Wege, und manchmal kommt etwas dabei heraus, was mit dem ursprünglichen Bild oder der Vorlage, die mich inspiriert, scheinbar wenig zu tun hat. Bei Lenis Bild hab ich jedoch gleich nach Fertigstellung gefühlt, dass es passt. Es kantet etwas - so, wie Eiswürfel es tun, wenn sie im Glas aneinander klacken - aber es passt. Zweifel hatte ich nur aufgrund der Härte des Themas.

Deine Interpretation finde ich sehr spannend, und ich kann dir für dein Feedback nur noch mal sehr herzlich danken! :glomp:
Reply
Add a Comment: